260.000 Tonnen pro Jahr

Lt diesem Artikel von Manfred Lindinger in der F.A.Z. wächst der Berg abgebrannter Brenstäbe um rund 260.000 Tonnen pro Jahr.

Blöd ist nur, dass diese Zahl frei aus der Luft gegriffen ist – und das für einen studierten Physiker.

Nach Angaben der World Nuclear Association entstehen pro Jahr 12.000 Tonnen hochradioaktiver Abfälle, bis Ende 2010 sind weltweit 300.000 Tonnen davon angefallen – das meisste noch aus der Frühzeit der Kernenergieforschung.

Das klingt nach viel, aber moderne Containerschiffe können um die 200.000 Tonnen Fracht laden – und davon schippern sehr viele über unsere Weltmeere.

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Praxisgeflüster

Ein Theaterstück in einem Akt.

Die Rollen:

Pat = Patientin
Spr = Sprechstundenhilfe
Ich = Der Verfasser


Spr: DER NÄCHSTE BITTE! (man gendert dort noch nicht)

Pat: Wann bekomme ich meine Booster-Impfung
Spr: 6 Monate nach der letzten Impfung
Pat: Wann ist das?
Spr: Wann wurden Sie das letzte Mal geimpft?
Pat: Weiss ich nicht. Steht das nicht in der Akte?
Spr: Das steht im Impfpass
Pat: Habe ich nicht
Spr: Wenn Sie geimpft wurden, haben Sie auch einen Impfpass
Pat: (Kramt in der Handtasche)
(die Patientenschlange endet wegen Sicherheitsabstand mittlerweile auf der Strasse)
Pat: Ah, hier
Spr: (immer noch sehr höflich) Danke. Ihre Boosterimpfung ist im Dezember fällig
Pat: Mit was werde ich geimpft?
Spr: Mit dem, was die StIKo und Herr Spahn uns vorgeben und was vorhanden ist.
Pat: Ich will aber YYYYYYYY!
Spr: Das entscheiden nicht Sie oder wir, wir nehmen das was vorgeschrieben wird
Pat: Ich will ich will ich will!
Spr: Wir haben für Dezember eh keine Impftermine mehr frei, frühestens Januar
Pat: Und was wird dann geimpft?
Spr: Vielleicht gehen Sie besser zum Impfmobil der Stadt
Pat: Und wo ist das?
Spr: Das steht (genauer Ort wird genannt)
Pat: Können Sie mir das aufschreiben?
Spr: (Schreibt auf)
(die Patientenschlange reicht mittlerweile bis zur Hauptstrasse)
Pat: Danke, danke, danke! (geht ab)

Spr: DER NÄCHSTE BITTE! (man gendert dort immer noch nicht)

Ich: Ich bin wegen des 24h EKG hier.
Spr: Endlich mal was anderes
Ich: Ich wäre Januar für die Booster-Impfung fällig. Nehme das, was da ist.
(mit schwäbischen Akzent) „Koscht ja nix“

Beifall des gesamten Praxisteams.


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Post für Dich!

Die Sommerhose ist da, mal schauen ob sie 2022 noch passt.

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Energieautarkie

Irgendwo im letzten Bürgermeisterwahlkampf habe ich eine Pressemitteilung der lokalen Grünen gelesen in dem die Energieautarkie Nidderaus bis 2025 (oder 2030? Egal…) gefordert wird.

„Energieautarkie“ bedeutet erstmal, das eine Region nicht mehr abhängig von externen Energielieferanten ist.

Damit ist mein Baustellenradio genauso „Energieautark“ wie meine Taschenlampe – zumindest bis die Batterie leer ist.

Island zB. ist der erste und einzige Staat, der komplett Energieautark ist – dank Geothermaler Quellen, riesigen Wasserkraftwerken, geringer Bevölkerung und gigantischen Investitionen.

Güssing (Österreich, Burgenland) war mal dank nachhaltigen Kraftwerken und fetten Fördergeldern der EU ab 2005 Energieautark und Energieexporteur – war, denn das Konstrukt war alleine nicht Überlebensfähig und musste ab 2013 stückchenweise in Konkurs gehen.

Aber es gibt ja nicht nur die „Starke Autarkie“ sondern die „Bilanzielle Autarkie“ und die funktioniert etwa so:

Mein Nachbar Willi ist Lebenskünstler und Vorsitzender der lokalen Grünen. Hundeliebhaber, Vegetarier und Maler und wenn er Geld braucht, dann nimmt er nur 100% Ökojobs an. Also sowas wie Feldhamsterzählung, Bäume pflanzen oder bezahlter Statist auf irgendwelchen Demos gegen Atom- oder Kohlejraft.

Wenn nach Zahlung der bescheidenen Miete, Monatsticket des ÖPNV und Befüllung des Kühlschranks etwas Geld übrig bleibt, dann kauft er seiner Freundin Brigitte leckere Pfadfinderkekse „um der Gesellschaft etwas zurückzugeben„.

Es gibt natürlich auch Zeiten, wo bei seinem Geschäftsmodell absolute Flaute herrscht.

Dann leiht er sich Geld bei seinem Kumpel François. Der Verdient sein Geld mit der Verklappung von radioaktivem Müll auf den Parzellen seines Kleingartenvereins wo er der Vorstand ist und manchmal leiht er sich auch Geld bei Willi.

Nachbar Willi hat damit kein Problem, schmutziges Geld zu nehmen denn er spendet ja viel an die Pfadfinder und hat Francois auch schonmal was geliehen.

Und wenn der dem Willi kein Geld leihen kann, dann fragt er halt bei Wojciech nach – der verbrennt heimlich Autoreifen und giftigen Sondermüll – auch schmutziges Geld, aber was will man machen und vorallem hat der Willi dem Wojciech auch mal paar Pfennige geliehen.

Am Jahresende streichelt unser Willi seinen Schäferhund, trinkt einen rein veganen und alkoholfreien Vodka und verkündet lautstark, dass es ihm auch dieses Jahr gelungen ist nur mit 100% Ökologischer Arbeit seinen Kühlschrank zu füllen.

Das nennt man „Bilianzielle Energieautarkie“ und ist eine Totalverarschung der Klientel.

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Backofenkauf ganz schwierig

Ich habe vor gut 10-12 Jahren einen Juno JOB98001 Backofen gekauft, der bis heute Störungsfrei läuft.

Mittlerweile haben sich meine Backkünste – aber auch die Finessen der Backöfen verbessert. Man wird mit der Zeit halt „sensibel“ über das Ergebnis.

Der Juno hat zwar fast 40 Automatikprogramme, ist aber nicht in der Lage zwei TK-Fertigpizzen (und die werden schon auf 30min bei 230°C aufgeheizte Pizzasteine gelegt) gleichmässig zu backen, denn das Gebläse bevorzugt halt die hintere Seite wärend vorne die Pizza noch labberig ist.

Bosch hat dafür (oder dagegen) das 4D Heissluft Verfahren entwickelt, klingt interessant und so einer soll es sein.

Natürlich soll der Backofen auch 300°C erreichen, denn die 240°C des alten Gerätes sind für krosse Bauernbrote nur mit viel Lebensmittelchemie im Teig ausreichend. Kann der Ofen 300°C, kann er meisstens auch Reinigungs-Pyrolyse – gut, wenn der Coq au Vin mal wieder den Garraum versaut hat.

Drei oder besser vier Teleskopauszüge wären natürlich Wünschenswert.

Und bitte kein irgendwie geartetes „Home Connect“, mit dem ich auf dem Smartphone den Fortschritt der Pizza überwachen kann – das hat aktuell noch einen Aufschlag von gut 1.000 EUR, dann lieber „Hausfrauenfernsehen“ und den Zustand selber überwachen.

Zum Glück hat Bosch auf seiner Homepage einen Produktfinder, probiert den mal aus:

  1. Ich hätte gerne einen Einbau-Backofen
  2. Standard 60×60
  3. Der soll nur klassische Beheizungsarten haben (Dampf-Funktionen haben sich schon beim aktuellen Backofen als unkontrollierbares Risiko erwiesen)
  4. Er soll Pyrolyse Selbstreinigungsfunktion haben
  5. „Intuitive“ (also komplizierte Bedienung) oder klassische Drehräder? Keine Präferenz
  6. Gerne natürlich eine Gedämpfte Tür (hat der Juno auch) und ausziehbare Teleskopschienen.
  7. Von den Pseudo-„Intelligenten Funktionen und Programmen“ ist für mich nichts wichtig, also „Keine Präferenz“

Nach dem „4D Heissluftverfahren“ fragt mich der Produktfinder nicht, das hat Bosch ja auch erst seit gut 4 Jahren im Programm und seitdem ist der Produktfinder wohl nicht mehr überarbeitet worden.

Ergebnis: der Produktfinder schmeisst mich voll mit Geräten der Serie 6, die noch die 3D Funktion haben. Dann wird ein Serie 8 Gerät ohne Pyrolyse vorgeschlagen, der Rest der Produktfinder-Auswahl ist Schrott.

Also doch bei Amazon durchwühlen.

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Ausstieg vollzogen

Mal wieder die F.A.Z.:

Auch die Schweiz, Belgien und Spanien wollen keine Atomenergie mehr produzieren. Kasachstan, Litauen, Südkorea und Taiwan haben den Atomausstieg bereits vollzogen. Italien schaltete schon 1990 seine letzten beiden Werke ab.

F.A.Z. Klimablog vom 17.11.2021 9:14 Uhr, Eintrag von Lilly Bittner

„haben vollzogen“ klingt irgendwie nach Präteritum, ist also vorbei und abgeschlossen.

Da hat mich doch sofort interessiert, wie es der hochindustrialisierte Inselstaat geschafft hat, von seinen AKWs loszukommen.

Google „Taiwan Energieversorgung“, da findet sich sofort der Abschnitt „Taiwan: Planungen zum Atomausstieg“ in der deutschen Wikipedia wo zu lesen ist, dass 2016 beschlossen wurde, bis 2025 vollständig aus der Kernenergie auszusteigen. Flugs wurden Reaktorblöcke abgeschaltet (bzw. nicht mehr wieder angefahren), daraufhin wurde die Energieversorgung recht störanfällig woraufhin der Wirtschaftsminister Lee Chih-kung 2017 von seinem Posten zurücktrat. 2018 kam dann das Referendum über den „Ausstieg vom Ausstieg“ in dem sich die Wähler mehrheitlich gegen einen zwingenden Ausstieg bis 2025 ausgesprochen haben.

Südkorea? Siehe „Kernenergie in Südkorea“ – die Spalte „Abschaltung geplant“ ist dort recht leer. Allerdings wurde 2017 angedeutet, in 40 Jahren ohne AKWs auszukommen – „vollzug“ sieht anders aus.

Litauen? Ganz andere Baustelle. Da gab es aus der Zeit, wo Litauen noch zur Sovietunion gehört, den Schrottreaktor Ignalina. Im Rahmen der EU-Beitrittsverhandlungen 2000 stimmte das litauische Parlament zu, das Kraftwerk aus Sicherheitsgründen bis 2010 abzuschalten (was dann am 31.12.2009 auch geschah). Ein neues AKW in Visaginas wurde vom Parlament genehmigt. Ich sehe da keinen „vollzug“.

Kasachstan hatte nur einen Atomreaktor als Soviet-Hinterlassenschaft in Betrieb. Das Kraftwerk in Aktau wurde 1994 aus ganz banalen Gründen abgeschaltet: Betriebsgenehmigung erloschen und kein Geld für neue Brennstäbe. AKW Neubauten sind schon länger in Planung, von „Ausstieg“ oder gar „Vollzug“ ist nichts zu sehen.

Welche Länder wurden im F.A.Z. Blog noch siegessicher als „Atomfrei“ bezeichnet?

Italien hat nach Tschernobyl und folgendem Volksentscheid seine Reaktoren 1986/87 abgeschaltet, der Bau von 3 weiteren Blöcken eingestellt. Der Stiefel Europas ist allerdings in der äusserst bequemen Lage, bequem Strom aus den Nachbarländern zu beziehen. Da reichte 2003 ein Baum in einer Hochspannungsleitung und schon liegt ein kleiner Subkontinent im Dunkeln. Heute hat sich die Lage etwas verbessert: Neue Gaskraftwerke (betrieben mit Gas aus eigenen Lagerstätten und massiven Importen), Norditalien ist trotzdem noch hochgradig abhängig von Stromlieferungen aus Europa. Je nach Regierung gibt es mal Bekenntnisse für und gegen Atomkraft.

Österreich kann es sich leisten, auf Atomkraft zu verzichten: Viele Fließgewässer liefern regenerative Energie und den Rest lässt man sich ohne Gewissenbisse von den dreckigen Kohlekraftwerken der Tschechen (und indirekt Polen) liefern.

Apropos …

Die kostspieligste Subvention ist, dass der Staat Kerosin von der Energiesteuer befreit.

Das ist keine Subvention sondern eine Steuervergünstigung (oder auch Steuersubvention).

Das macht in der Sache einen riesigen Unterschied:

  • Bei einer Subvention kann der Unterstützer auf Heller und Pfennig nachverfolgen, wieviel Geld er wohin ohne Gegenleistung verschenkt hat.
  • Eine Steuervergünstigung bringt verminderte Steuereinnahmen, wie hoch diese Minderung ist kann aufgrund von Mitnahmeeffekten nur grob geschätzt werden.

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Qualitätsjournalismus

Gerade eben in der FAZ gesehen:

Keine Ahnung, was Susanne Preuß geraucht hat – ich will es in diesem Fall nicht haben.

Rechenzentren werden nicht mit Dieselmotoren betrieben sondern mit dem Strommix, den der Einkauf des RZ mit seinen Lieferanten vereinbart hat.

Wenn das nicht mehr klappt (der berüchtigte Bagger am Kabel), wird ein Rechenzentrum autark: Erst Batterieversorgung und dann springen im Keller mächtige Schiffsdiesel an um über Generatoren den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Ein totaler Ausfall der Energie-Einspeisung kommt selten vor (redundante Anbindungen), aber da die Betreiber sicher sein müssen dass die Maschinen bereit sind, werden sie alle paar Monate angeschmissen.

Ich war mal vor Jahren bei einem solchen Lasttest dabei: Beim Start der Schiffsdiesel kommt keine Rußwolke und Dieselgestank aus dem „Auspuff“, es müffelte etwas und das Betreiberteam stellte Anhand von Messgeräten die Einhaltung der recht strengen Grenzwerte fest.

Der FAZ Artikel selbst hat mit dem reisserischen Intro nur wenig zu tun: Es geht darum dass irgendwann mal vielleicht (wenn Ostern und Totensonntag zusammenfallen) Rechenzentren ihre Notstromaggregate von Diesel auf Wasserstoff umstellen können.

Ich lese in diesem Artikel verdeckt, dass mal wieder Steuersubventionen geflossen sind und ansonsten ist es Werbung für einen Hersteller von Schiffsdieseln und Notstromaggregaten, der plötzlich seine „Grüne Ader“ entdeckt hat.

Wenn das so weiter geht, fange ich an EPas zu bunkern und Kartoffeln statt Rasen im Garten zu pflegen.

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Doofe Meinungsumfrage

Was soll ich auf diese Frage antworten? Bin ich als Privatperson oder als Geschäftskunde gemeint?

Naja, mehr als 1.000 EUR können das schon für die Firma sein.

Das ist W3B Umfrage von Fittkau & Mass, da habe ich schon 1995 darauf hingewiesen dass eine klare Trennung zwischen B2C und B2B fehlt.

Ich bekam eine Antwort der Sorte dass man das im Griff hat – wärend Noelle-Neumann in ihrem Grab mit mindestens 10.000 UpM rotiert.

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Immobilien Spam

Über die Jahre hat sich hier ein kleiner Pool an Telefonnummern angesammelt die auch nach Umstellung auf VoIP erhalten geblieben sind.

Eine der Rufnummern ist für Ebay Kleinanzeigen – die wird für die Laufzeit des Angebots aufgeschaltet und danach ist sie wieder tot.

So ist es jetzt, früher hab ich für sowas dummerweise meine Privatnummer genutzt und irgendein Depp hat via Crawler die Ebay-Kleinanzeigen auf Vermietungen abgegrast.

Natürlich ist meine Annonce von vor 8 Jahren da auch mitsamt der Telefonnummer in irgendwelchen Datenbanken gelandet die nun von Maklern bzw. deren billig angemieteten Callcentern abgegrast werden.

Und zwar nicht zwecks der Anfrage, ob wieder was zu vermieten ist.

Sondern weil ein kluger Kopf der Meinung ist, dass ein Vermieter auch der Eigentümer der Immobilie ist und man ja mal anklopfen kann ob die Hütte zum Verkauf ansteht.

Sinn und Zweck der Aktion habe ich nicht verstanden, aber seit ich brav mit ..

Halt Stop – ich bin hier selber nur Mieter. Keine Ahnung wie meine Telefonnummer in Ihre Datenbank gekommen ist, da würde ich mal ihren Datenlieferanten verprügeln!

… nehmen diese Spam-Anrufe immer mehr ab.

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Luxusbehandlung danke Corona

Das müsste man sich mal bei einem Arzt vorstellen:

  1. Freie Terminauswahl auf der Homepage, 4 Arbeitstage Vorlauf „wegen erhöhtem Kundenaufkommen“
  2. Mitteilung per E-Mail mit einem 5stelligen Reservierungscode und Link wenn man den Termin nicht halten kann sowie der Info, dass man sich frühstens 10 Minuten vor dem Termin beim Mitarbeiter am Empfang melden möge.
  3. Mit Reservierungscode „einchecken“, schon wird man per Gong und Bildschirmmeldung aufgerufen mit der Bitte im Ersten Stock in Zimmer 11 einzutreten.
  4. Begrüssung mit seinem Namen, Anliegen klären, entspannte Bearbeitung.

Termin war 11:45, um 11:40 war ich schon dran und um 11:47 schon wieder draussen.

Gibt es nicht?

Doch – ist mir heute auf der sonst chronisch-chaotisch überlasteten Zulassungsstelle Hanau, Fachbereich „Führerscheinwesen“ passiert.

Da musste man sich früher „Platzhalter“ mieten, menschliche Wesen mit viel Zeit die – „dank“ fehlender Terminvergabe – sich morgens dort einfanden, ihren Warteplatz einnahmen und dann irgendwann das Anliegen ihres „Herren“ erledigt hatten.

Ich habe das selber mal mitgemacht, gut 2 Stunden vertrödelte Zeit.

Heute hab ich in schnellster Zeit mein Anliegen erledigen können – es stand die Verlängerung meiner „amtlichen Bescheinigung, die ein Vorhandensein einer Fahrerlaubnis zum Führen bestimmter Fahrzeuge auf öffentlichemVerkehrsgrund belegt“ an.

Und das lief wirklich sauber durch, der Sachbearbeiter war völlig entspannt, in der Sache orientiert, wusste auch sofort welche Fahrzeuge ich zukünftig nicht mehr führen darf (nämlich … ja, kompliziert – jedenfalls keinen 12to Anhänger an ein 7.5 Tonner und .. naja, siehe hier).

Pferdeanhänger bis 2 Galloppel geht jedenfalls noch und auch ein grösseres Umzugsfahrzeug.

Die Umstellung habe ich jedenfalls aus zwei Gründen gemacht:

  1. Mein Perso läuft im November diesen Jahres ab, also sowieso bei meiner Lieblingsfotografin Iris Dressler neue Fotos machen lassen.
  2. Am 19.01.2024 muss mein alter Führerschein sowieso umgetauscht werden.
  3. Im November 2022 muss ebenfalls meine Versichertenkarte der Krankenkasse erneuert werden.
  4. Mein Reisepass ist 2009 abgelaufen, vielleicht sollte man den auch mal wieder auf Vordermann bringen

Wäre also schön, wenn ich diese Dokumente mal für die Zukunft auch für den Fototermin synchronisiere.

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