Anti-Schnee-Massnahme

Traditionell räumt meine Frau den Schneeschieber nach der Saison in die Gartenhütte und ich das Streusalz in den trockenen Keller.

Was dazu führt, dass ich zumindest bei Glatteis schnell eine Gegenmaßnahme im Haus habe wärend bei Schneefall die alljährliche Diskussion darüber stattfindet wer denn nun die Heldentat vollbringt sich im Schneetreiben quer durch den Garten zu kämpfen um den Schneeschieber zu befreien und heimzuholen.

Macht niemand freiwillig aufgrund der erhöhten Unfallgefahr (Abschüssiges Gelände + Schnee + Matsch = Steissbeinschadensgefahr).

Also daher jedes Jahr die gleiche Prozedur: Gehwege mit dem Besen räumen, streuen und darauf warten dass der Schnee endlich wegtaut oder so stabil gefriert, dass man ohne Probleme zur Gartenhütte laufen kann.

Nachdem der Schneeschieber dann endlich Einsatzbereit in Griffweite steht, schneit es für den Rest der Saison nicht mehr in dem Maße, dass es einen Schneeschieber braucht.

Schlussfolgerung: Steht der Schneeschieber griffbereit, braucht man ihn nicht mehr.

Umkehrschluss: Griffbereiter Schneeschieber verhindert Schnee um das Haus herum.

Habe heute noch einen Reserve-Schieber gekauft – nun wird es erst recht nicht mehr schneien.

Sollte sich also zukünftig jemand über fehlenden Schnee in Windecken wundern: ich bekenne mich schuldig.

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Corona Impfstoff – wichtige Information an Alle!

Eine wichtige Information über den kommenden Corona Impfstoff!!!11!!

Es ist sehr wichtig, das Folgende zu verstehen!!!11!!

  1. Impfen erzeugt Autismus, darum begeben Sie sich nicht in Gefahr!!!11!!
  2. Der Impfstoff ist pure Gentechnik, das ist gegen die Natur!!!11!!

Verweigern Sie die Impfung gegen das sogenannte „Neuartige Corona Virus“, es ist nicht schlimmer als eine Grippe und für genau Dich, der Du das liest, besteht keinerlei Gefahr weil Du von mir als Gründer der Sekte „Wackeldackel“ unter meinem Corona-Schutzschirm stehst.

….

ICH HATTE EINEN TRAUM

Ich war auf einer Corona-Demo und erschlug jeden Teilnehmer einzeln mit seinem eigenen Beckenknochen.

Empfand Schuldgefühle aufgrund des Ansteckungsrisikos.

War aber ein positiver Traum, hätte zur Folge dass in der Lokalzeitung mal mehr Platz für Lokales wäre statt ständig über Spinner in „Leepzich“ berichten zu müssen / wollen.

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Der Stuhl

Wir sagen „der Stuhl“. Hat jemand den Stuhl gefragt, ob er so genannt werden möchte?

Könnte „Er“ reden, würde er vielleicht sagen „nein – ich fühle mich sehr weiblich“.

Und ein anderer Stuhl sagt vielleicht „ach nö, ich bin männlich“

Sagt der dritte Stuhl „ich kann mich nicht entscheiden, aber ich möchte Stühlin genannt werden“

Und der letzte Stuhl „Naja, ich bin eigentlich ein Gegenstand – ‚das Stuhl‘ wäre der Sprache allgemein angemessener“

So diskutierten der Stühlin, der/die Stuhl*in und das Stuhl durcheinander bis endlich der Sperrmüllwagen kam und sie der thermischen Verwertung zuführten.

Womit sie immerhin einen Zweck erfüllten.

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Raucher sind böse

Raucher schaden ihrer eigenen Gesundheit und auch der Gesundheit der Menschen um sie herum.

Aber irgendwie muss am Sekundärdampf (also das, was der Raucher ausstösst) etwas Magisches anhaften: Denn wenn man jemanden sucht, der selbst Nichtraucher ist – man findet ihn in der Raucherecke.

So erlebt bei meinen Besuchen bei internationalen und lokalen Konzernen, grossen Gesellschaften, kleinen Gesellschaften – egal.

Mittlerweile ist spätestens bei meinem zweiten Besuch dort die Frage „Wo ist hier die Raucherecke?“ – und dort erfahre ich bei einem Nikotinstängel sämtliche Innereien eines Unternehmens.

Und nicht nur von den Rauchern, denn die Nichtraucher sind natürlich auch mitten im Geschehen. Nur die Chefs (oder jene, die sich dafür halten) sind nicht da.

C’est la vie.

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Wanderer, untersuchst Du ein Logfile der Amerikaner

Auch wenn es einem (gerade bei unseren britischen Kollegen) manchmal anders vorkommt: der grösste Teil der Welt nutzt das metrische System.

Es gibt natürlich eine riesige Menge von Ausnahmen – nautische Meilen, Flughöhen werden in Fuss gemessen usw. – führt gerne zu grösseren Unfällen, wenn da die linke Hand nicht weiss in welcher Einheit die rechte Hand rechnet oder falsch konvertiert wurde.

Am schlimmsten finde ich aber die sch**ss Datumslogik des imperialen Systems:

Gut – in Zeiten wo man Tage brauchte, um erst die Britische Insel und dann später den Amerikanischen Nordkontinent zu bereisen mag der Tag der Ankunft nicht relevant gewesen zu sein sodass man den Monat voranstellte.

Amerika schreibt also: Monat/Tag/Jahr

In der virtuellen Realität des Computerzeitalters (also dieser Zweig der Zukunft, in dem ich mich befinde) hat man das Problem der Datumsangabe weltweit erkannt.

Es wird also entweder geschrieben „20201110“ (10. November 2020) oder „10.11.2020“.

Was machen die Amerikaner?

Monat/Tag/Jahr.. Achso, das passt nicht mehr ins Jahr 2020? Schreiben wir einfach jetzt Tag/Monat/Jahr – wir sind ja Modern. Oder auch Jahr/Monat/Tag.

Habe ich gerade ein Logfile zur Auswertung, erzeugt von einer Software aus Amerika.

11/10/20 – 10. November 2020? 11. Oktober 2020? 20. November 2010?

Ich muss das gesamte, scheissverfickte Logfile abgrasen um den Tageswechsel zu finden – dann erst weiss ich, welches Datumsformat eventuell gemeint ist.

Naja, kann nur noch besser werden.

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Alles wird gut…

  1. Impfstoff gegen COVID-19 gefunden
  2. Trump ist nicht mehr der nächste POTUS
  3. In meinem kleinen Bekanntenkreis hat noch keiner Spekulatius gegessen, aber fiebern dem 1. Advent entgegen

Wenn jetzt noch das nächste Jahr einen gescheiten Frühling und einen warmen, regenreichen Sommer bringt, werde ich 2020 schnell vergessen.

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Wieder ein kaputter Fragebogen

Noelle-Neumann darf weiter rotieren…

Sehr doofe Frage…

Stellen wir uns einen 30jährigen mit chronischem Bluthochdruck vor, der beim (unter Umständen sogar vom Arzt empfohlenen) Sport einen Bänderriss erleidet – gegenüber einem weitestgehend gesunden Hobbyfussballer der auch einen Bänderriss durch macht.

Auf der anderen Seite braucht natürlich ein chronischer Raucherhusten eine andere Behandlung als „dieselbe medizinische Leistung […] als gesunde Menschen“

Eine Fragebogenkonferenz verhindert nach den ersten Pretests das Schlimmste.

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Gute Frage: Rassistischer Robot?

So kann es einem gehen…

Die Domain gibt es seit fast 20 Jahren:

~$ whois jabronis.org
Domain Name: JABRONIS.ORG
Creation Date: 2001-08-05T17:14:23Z

Eine simple Abfrage, die unter Windows, Linux, OS/2, MacOS etc.. gleich oder ähnlich aussieht, liefert nicht den letztendlichen Beweis über die Gültigkeit einer E-Mail Adresse – aber zumindest den Hinweis, dass für diese Domain auch ein Mailserver (MX = „Mail Exchanger“) existiert:

~$ nslookup -querytype=MX jabronis.org
jabronis.org mail exchanger = 10 donald.harddiskcafe.de.

Vermutlich stört sich der von einem doofen Programmierer von einem dummen Projektleiter gutgemeinte Algorithmus daran, dass es eine .org Domain ist – und die Zielgruppe dieses Frage-Antwort Forums eher ihre E-Mail Adressen bei bekannten Freemail-Hostern wie GMX oder so haben.

Naja, vor 20 Jahren (und vermutlich auch heute noch) kann man problemlos eine .org Domain für sich reservieren. Auch wenn diese Endung eher ungewöhnlich in DE ist.

Mal den Support anschreiben.

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Re:

Ein vorangestelltes „Re:“ in der Betreffzeile für „Reply“ (Anwort) wird von gängigen E-Mail Programmen eingefügt, wenn der Empfänger auf eine E-Mail antwortet.

Microsoft Office setzt auch gerne ein lokalisiertes „Aw:“ für „Antwort“ davor, wenn sich MS Office dann international untereinander unterhält kommt dann sowas wie „Re: Aw: Si: No: Pl: Bo: Sk: Your Inquiry“ heraus.

Wenn mir ein Unternehmen zuerst was schreibt, fehlt natürlich sowas wie „Re:“ oder „Aw:“.

Zum Beispiel wenn mich Amazon bittet, einen Promo-Code zu bestätigen.

Re: BESTÄTIGEN SIE JETZT IHREN PROMO-CODE [07533…]

Sehr vertrauenswürdig.

Lernen Spammer nie dazu?

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Einmal nur mit Profis (2)

Das Datenformat XML hat den Vorteil, dass es (sofern vernünftig und vorausschauend Gestaltet), dass es für den Mensch recht gut lesbar ist und auch vom Computer gut verstanden wird.

<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<bookstore>
  <book category="cooking">
     <title lang="en">Everyday Italian</title>
     <author>Giada De Laurentiis</author>
     <year>2005</year>
     <price>30.00</price>
  </book>
  <book category="children">
    <title lang="en">Harry Potter</title>
    <author>J K. Rowling</author>
    <year>2005</year>
    <price>29.99</price>
  </book>
  <book category="web">
    <title lang="en">Learning XML</title>
    <author>Erik T. Ray</author>
    <year>2003</year>
    <price>39.95</price>
   </book>
</bookstore>

(geklaut von hier)

Ebenfalls gültige Syntax ist sowas (das gleiche Beispiel, aber ohne „Punkt und Komma“):

<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><bookstore><book category="cooking"> <title lang="en">Everyday Italian</title><author>Giada De Laurentiis</author><year>2005</year><price>30.00</price></book><book category="children"><title lang="en">Harry Potter</title><author>J K. Rowling</author><year>2005</year> <price>29.99</price></book><book category="web"><title lang="en">Learning XML</title><author>Erik T. Ray</author><year>2003</year><price>39.95</price></book> </bookstore>

Da wirds schon schwierig mit „Menschenlesbar“, deshalb gibt es wiederum Tools welche das wieder etwas lesbarer machen.

Format 1 hat bei der Verarbeitung einen gewissen Vorteil: der Programmierer kann das Zeilenweise lesen und die Zeilenlänge limitieren um „buffer overruns“ (eine sehr beliebte Sicherheitslücke) zu vermeiden.

Und die Verarbeitung (sofern ordentlich formatiert) ist wesentlich einfacher: findet man in der gleichen Zeile einen eröffnenden und schliessenden Bezeichner wie „<author>…</author>“ dann steht da wohl ein interessanter Datenwert drin, ansonsten wird halt eine Gruppe, Untergruppe, Unteruntergruppe etc.. eröffnet.

Ich lege das vorläufige Zwischenergebnis der Verarbeitung in einer Datei auf der Festplatte ab, das tut nicht weh.

Format 2 ist etwas schwieriger weil die Ebenenstruktur nicht in der Datei steht sondern vom Parser selber zu ermitteln ist. Das kostet Rechenzeit und ist auch in letzter Konsequenz ein Sicherheitsproblem wie hier beschrieben – sowas hat mein primiver Parser gar nicht drin.


Jedenfalls habe ich heute so einen „ohne Punkt und Komma“-Datensalat bekommen.

Macht nichts, dafür gibt es sogenannte „tidy“ Tools (also Programme, die das wieder aufräumen – leider meisstens nicht so, wie erwartet).

Nach etwas Nachbearbeitung schicke ich dem Kollegen die Datei mit dem Kommentar „also so hätte ich das gerne“ zurück.

Seine Antwort war „Also der Internet Explorer und Notepad++ zeigen meine Datei und deine Datei gleich an.

Mal schauen wie lange ich brauche um dem Jungen klar zu machen, dass man sich nicht auf Anzeigeprogramme verlassen soll die einem alles schick und ordentlich präsentieren.

Wäre eine neue Geschäftsidee: Brillen für Frauen. Blenden Unordentlichkeit und Dreck auf dem Fussboden aus.

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