Ist das ein Fake?

fake_dusche

Passend zu dieser Frage:

bequemlichkeits_verblödung

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Chiemsee und die Sprache

Es war ein recht entspannter Arbeits-Urlaub.

Nur einmal habe ich mir einen sprachlichen Lapsus erlaubt als ich völlig tiefenentspannt ein „Weizenbier“ bestellte – das heisst in der Gegend „Weissbier“ und sowas wie das Kristallweizen gibt es dort nicht.

In einer Dorfgaststätte erlebte ich folgendes mit:

Vor der Theke war ein Tisch mit alteingesessenen Gästen, die wirklich alt waren (also Generation 70+). Die wischten gemächlich auf ihren Iphones herum und der Wirt sprach einen an der besonders tief in irgendeiner App versunken war. Ich kann leider den Bayrischen Dialekt nicht sonderlich gut wiedergeben, darum hier die fast hochdeutsche Niederschrift.

Wirt: Was willst Du trinken?
Gast: (schweigen)
Wirt: WAS WILLST DU TRINKEN?
Gast: (ohne vom Handy aufzuschauen) Einen Gespritzten.
Wirt: Einen Gespritzten was?

(Ich hab die Diskussion so recht nicht verstanden, in meiner Heimat bekommt man dann ein 0,4l Geripptes mit Äppler und Sprudel hingestellt)

Gast: hmm…
Wirt: DU MUSST SCHON SAGEN WAS DU WILLST – und zählt paar Sachen auf die dort unter „Gespritzten“ fallen.
Gast: Ein kleines Helles.

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Vorsehung

Ich muss nächste Woche beruflich an den Chiemsee.

Letzte Woche hab ich mein Digital-Piano verkauft.

Der Käufer wohnt in der Nähe von München, ein Katzensprung von meiner Fahrtroute entfernt.

Zufälle gibt es..

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DHL mal wieder (Teil 2)

Auf meine E-Mail an DHL „ihr erzählt ja nun völligen Nonsense von wegen ‚Schlecht Verpackt'“ ist der nächste Textbaustein von DHL als Antwort eingetrudelt.

Natürlich als Brief, der erst 4 Tage nach Erstellung hier eingetrudelt ist. Dass Sendungen der „Deutsche Post DHL“ von „Deutsche Post Brief“ besonders langsam befördert werden, scheint zum Konzept zu gehören.

Nochmal zur Erinnerung: das Paket wurde bei der DHL-Filiale mit 3,5kg Eingangsgewicht (dort so quittiert) eingeliefert und ist beim Empfänger mit 500gr (leerer Karton) angekommen – irgendwo hat jemand den Inhalt geklaut.

Ich hatte schonmal „Spass“ mit DHL, aber diesmal gehe ich nicht an die völlig merkbefreite Crew des Vorstands sondern ans Gericht – möge ein Richter denen erklären wie man Pakete transportiert.

dhl-2016-02-15

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Lernfähigkeit

Mit den Zustellern von GLS hab ich schon immer meine Probleme gehabt. Kaum hat man ihnen klar gemacht, dass sich hier vor 10 Uhr nix abspielt wechselt die Mannschaft.

Der „Neue“ von GLS hat es vor 6 Wochen (ok, mitten in der Weihnachtszeit – da ist jeder Zusteller im Stress) etwas zu toll getrieben: erst Sturmklingeln an der Haustür um 8 Uhr (also auf der anderen Seite des Gebäudes und da steht nicht mein Firmenname dran) und dann nochmal intensiveres Klingeln der Sorte „Hausdurchsuchung, sofort aufmachen!“ an der Bürotür.

Pech für ihn war, dass ich gerade in einem wichtigen Traum und daher über die Störung recht empört war. Nachdem das Sturmklingeln nicht aufhörte wollte ich doch mal nachschauen.

Was der GLS-Zusteller erwartet hat: Einen fröhlichen Kunden, der voller Dankbarkeit über die frühe Zustellung seiner heissbegehrten Ware ihn mit Freundlichkeiten überschüttet-

Was der GLS-Zusteller bekommen hat: 2 Zentner Fleisch in T-Shirt und Unterhose mit einem Knüppel in der Hand der ihn mit Verweis auf das gut sichtbare Schild „Bürozeiten“ vom Grundstück gescheucht hat – das Ganze unter den Augen seines Kollegen oder gar Mentors.

Ergebnis 1: Einen „nicht zustellbar“ Zettel im Briefkasten mit Hinweis auf das nächste GLS-Lager im Nachbarort (dahin können die das gerne immer zustellen, der Kollege dort ist nett und hat für mich passende Öffnungszeiten).

Ergebnis 2: Heute morgen um 8:15 ein kurzes „Ding-Dong“ an der Bürotür (ich habs vernommen und mir gedacht „Das ist annoncierte Ware über GLS, ist aber nix dringliches“ und weitergeschlafen) sowie ein sehr vornehmes und dezentes „Diiing………Dooong“ um genau 10:01 wo ich dachte „Der wird doch nicht etwa einen zweiten Zustellversuch machen? Oh – Bürozeit!“ und mich schnell in die Hose geschmissen.

Und da stand der GLS-Bär, ein recht grosser und kräftiger Mann mit vielen Tatoos (also welcher, den ich Ende letzten Jahres vom Grundstück geschmissen habe) und hält mir freundlich das Paket hin. Ich quittierte es und gab ihm ein grosszügiges Trinkgeld.

Vielleicht kann ich mir diesen Zusteller doch noch erziehen…

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DHL mal wieder – oder besser „nie wieder DHL“

Ich hab aus dem Nachlass meines Vaters nochmal eine Kamera mit Optiken über eBay verkauft. Der Erlös war nicht hoch, aber man kann davon gut Abendessen. Da der idelle Wert für den Käufer nicht abschätzbar ist, hab ich es mit 500 EUR Transportversicherung via DHL versendet – und den Inhalt aus gutem Grunde wirklich grosszügig eingepackt sodass Schäden durch grobe Misshandlung des Paketes ausgeschlossen sind.

Das Paket ist mit 3,5KG Gewicht lt. Einlieferungsbeleg bei DHL eingegangen und beim Empfänger mit geschätzten 0,5KG Gewicht angekommen. Dort wurde der Braten sofort gerochen und das Paket unter den Augen des Zustellers geöffnet.

Keine Kamera, keine Optiken – dafür neben dem orginal Verpackungsmaterial der Umkarton eines billigen Pseudo-Armeemessers welche die Diebe dort reingepackt haben um einen anderen Klau zu vertuschen.

Der Empfänger hat das DHL-Schadensformular ausgefüllt in dem eindeutig nur die Rubrik „Folgende Gegenstände fehlen“ ausgefüllt wurde.

Und als Ergebnis kommt ein Schreiben zurück, was irgendwas von „Fehlerhafter Verpackung“ faselt.

Ja soll ich denn ein Paket mit Panzerketten umbinden damit der Inhalt nicht auf dem Transportweg gestohlen wird?

Beim Kundenservice stosse ich telefonisch auf Unverständnis. „Sie sind mit der Antwort nicht zu frieden?“ fragt mich das Callcentergirl in gebrochenem Deutsch? Mit meiner Aussage „Die Antwort hat nichts mit dem Problem zu tun“ kann sie gar nichts anfangen und nach emsigen Geklicke meint sie mit fester Stimme, dass ich mich an nachforschung@dhl.de wenden soll. Das habe ich nun vor 10 Tagen gemacht und keine Reaktion bekommen.

Also meine Beschwerde wieder schriftlich per Einschreiben einreichen und wieder den Vorstand drangsalieren – obwohl letzteres völlig sinnlos ist da der Vorstand mitsamt seiner Pressestelle permanent hyper-merkbefreit ist und garnicht kapiert, was so läuft.

In der Zwischenzeit stell ich auf Hermes oder UPS um. Oder GLS, die werden mir langsam sympatisch (dazu ein anderer Bericht).

dhl-2016-01-26

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Fundsachen

Gesammeltes aus 2015 was bislang hier noch nicht Eingang gefunden hat.

deutsche_medien

design_vs_userexperience

developers_vs_users

gleichheit_vs_gleichberechtigung

problem_solving

Bei dieser Rezension musste ich 2x überlegen…

pfefferspray

Für Musikfans:

hands_according_to_composers

Und am Ende einfach relaxen…

sünde

„Die andere Sicht“ folgt am Ende

black_poem

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Samos 2015 – Teil 9 – das ist das Ende!

Appartment leeren, spülen, putzen, zusammenräumen.

Herzlicher Abschied von der Vermieterin Birgit, „Samos-Autobahn“ und Flughafen.

Die Dame von der Autovermietung hab ich mal gefragt, was hier eigentlich ausserhalb der Touristensaison passiert und da meinte sie „Naja, Pharmavertreter, Lieferanten – die kommen alle im Winter“. Freut mich wenn auch ausserhalb der Saison noch Umsätze geschehen.

Checkin, diesmal hat sogar mein Bordgepäck einen Aufkleber bekommen – gewogen und für gut befunden. Die Sicherheitskontrolle auf dem Flughafen hat so ihr Ritual: eine streng herumkommandierende Dame in einer Pseudouniform überwacht das Röntgen des Handgepäcks und die selbe Dame sorgt dann am Ausgang dafür, dass alle Tickets vorhanden sind.

Wie auf jedem Flughafen: vorne Stress machen bei der Sicherheitskontrolle und dann hinten beim Boarding nicht nachkommen. Wir sassen blöd herum und lauschten den unverständlichen Durchsagen bis die genannte Dame ebenfalls irgendwas in ihr Telefon sprach, was vielfach verstärkt und verzerrt über die Lautsprecher weitergegeben wurde. Die Taubstummengruppe rechts neben mir hat das trotzdem – wie der Rest auch – verstanden und tobte zum Ausgang.

Ich hab nochmal gut 15min geschlafen wärend sich meine Mitreisenden in die Schlange einreihten.

Auf meinem reservierten Platz am Notausgang sass eine junge Dame dich mich frappierend an die Freundin des Ex-Manns meiner Frau erinnerte (Pseudo-Goth, alles in Schwarz und viel Metall durch die Haut gebohrt). Ich schaute auf ihre Brüste, dann auf meinen Bauch und stellte fest dass sich beide nichts gaben – jedenfalls nicht vom Gewicht und beschloss daher auf der anderen Seite Platz zu nehmen.

Das bemerkte aber eine der Flugbegleiterinnen und bestand, dass wir „wegen dem errechneten Gewicht“ tauschen müssen.

Rückflug ansonsten problemlos, in Deutschland war ungewöhnlich mildes Wetter. Das Doppelte der sparsamen Essensrationen abgestaubt, die schlanken Damen des Bordpersonals hatten etwas Mitleid mit mir. Von meinem bequemen Sitz am Notausgang (dessen Bedienungsanleitung ich ständig andächtig studierte) hatte ich recht nette Gespräche.

Zum Beispiel mit der Niederländerin die ihren Sohn bergauf durch den Regen führte. Sie sprach ausgezeichnetes Englisch, leider war hinter ihrer Stirn nur ein feuchter Keks und daher beschränkte sich die Diskussion auf „Yo, nice!“

Vorne in Richtung Cockpit stand eine ältere Blondine mit leicht gelocktem Haar die anscheinend entweder einen kaputten Rücken oder ein übersteigertes Selbstbewusstsein hatte (tippe eher auf letzteres) denn sie stand permanent in der Gangmitte, hielt sich mit beiden Händen wie ein Affe schaukelnd irgendwo fest und quakte in einer Tour auf die vordere Reihe ein.

Die Dame scheint Vielfliegerin bei der Air Berlin zu sein und hat wohl auch ausgezeichnete Kontakte zum Flugpersonal: als beim Landeanflug die Maschine bisserl durchgeschüttelt wurde und das Anschnallzeichen anging ging die Crew an allen Sitzen vorbei und überzeugte sich davon, dass auch jeder Passagier angeschnallt ist – ausser die Dame vorne, die kasperte noch ’ne Weile herum.

Landung Dortmund. Keine hektische Schubumkehr und Bremsung, kein Gerüttele – die Landebahn ist lang und Schlaglochfrei. Mit dem Bus über das gepflegte Vorfeld gleiten, die automatisierten Ansagen auf Deutsch und Englisch sind klar und verständlich.

Ich fühlte mich plötzlich wie ein Flüchtling, der das „Gelobte Land“ erreicht hat.

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Samos 2015 – Teil 8

Exkurs: Flora und Fauna

Das Chamäleon hat anscheinend erkannt, dass die Touristensaison vorbei ist und lief recht ungerührt über eine der wenigen Hauptstrassen von Samos.

Mittlerweile ist Sonntag, letzte Chance für mich dieses römische Aquedukt irgendwo in der Pampa zu finden. 4 Tage lang habe ich es erfolglos eingekreist – nun muss es geschehen.

Und nach einer Wanderung um paar Ecken durch ungepflegte Olivenhaine und einer verlassenen Militäranlage war es soweit…

Eigentlich ganz einfach zu finden wenn man es weiss. Auf dem Rückweg begegneten wir einem Ziegenhirten mit einer geladenen, doppelläufigen Flinte – scheint eine gefährliche Gegend zu sein.

Das Aquedukt wurde von Luigi Mayer um 1780 skizziert und von verschiedenen Künstlern interpretiert. Hier zwei Beispiele von ca. 1790 (Britisches Museum) und 1810 (Staatsarchiv von Samos)

Wir wagten danach einen kleinen Abstecher nach Samos-Stadt.

Auf der gewohnten Route hinunter in die Hauptstadt wurden wir durch ein Umleitungsschild nach Vathi (sozusagen die Altstadt des neuzeitlichen Samos-Stadt) umgeleitet. Anscheinend hat hier keiner mehr damit gerechnet, dass sich ein Tourist dorthin verirrt – die Umleitung führte uns auf einen kleinen Platz in der Grösse eines Bierdeckels. Links eine Taverne, daneben eine sehr steil abfallende Strasse aus Kalksandstein (rutschig ohne Ende), nach rechts eine sehr enge Gasse den Berg hoch.

Karin am Steuer liess ihren Blick schweifen, ich als Beifahrer kurbelte das Fenster runter und sprach einen älteren, weisshaarigen Mann an. „Speak English? Sprechen Deutsch?“ Er nickte bei jeder Frage und erklärte uns nun in einem deutsch-englischen Kauderwelsch dass die offizielle Umleitung genau diesen steilen Weg herunter führt – und mit sachgerechtem Blick auf unsere Reifen, den Jeep und insbesondere die Zuladung durch mein Gewicht dass wir besser drehen sollen.

Karin kurbelte wärend uns der alte Mann eher nach dem Motto „wenns kracht, noch ein Meter – der Blumentopf hier kann ersetzt werden“. Die übrigen Männer in der Taverne schauten dem Geschehen eher gelangweilt zu, nur als wir ihnen zu Nahe kamen gab es ein eindeutiges Handzeichen und jemand löste sich von seinem Ouzo um permanent die Stellung der Vorderräder durchzugeben sowie hilfreiche Handwedelungen zu machen.

Mit Hilfe aller Beteiligten stand das Auto nun genau entgegengesetzt und Karin brauste die Strasse zurück. Das ging solange gut, bis wir Gegenverkehr bekamen – aber die Griechen haben eine sprichwörtliche Ruhe was Verkeilungen mit Touristenautos angeht; Aussenspiegel einklappen, Kippe anzünden und uns mit sparsamen Handbewegungen dirigieren. Dieses Phlegma möchte ich auch mal haben.

Nach Samos-Stadt sind wir nicht mehr gekommen, machten nach dem Stress aber nochmal Rast wo Karin beim fotografieren eher zufällig zwei Bilder gemacht hat die mit etwas Nachbearbeitung ein sensationelles Panorama über die Bucht ergeben:

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Ich wollte noch unbedingt die Überreste einer alten oströmischen Festung oben auf dem Berg besuchen, aber nach gut einer Stunde extrem langsamster Fahrt über die von Regengüssen ausgespülten Schotter-Serpentinen und einem Wendemanöver – diesmal auf 1/4 Bierdeckel – habe ich davon abgesehen die Geduld meiner Frau noch mehr zu strapazieren und wir sind umgekehrt.


Die Sonne brannte wieder auf uns herab, der stürmische Wind wühlte das Meer auf.

Wir sahen einen Trupp Flüchtlinge, der im Gänsemarsch zur nächsten Bushaltestelle lief. Völlig durchnässt und nur noch das nötigste am Leib. Schwangere, Greise, Kinder in ihren Armen die verwundert auf die Autos schauten die an ihnen vorbeirauschten. Einer hatte nur noch einen Schuh und humpelte der Gruppe hinterher. Am Zielpunkt wurden sie von einer weiblichen Polizistin mit einem Maschinengewehr in ihren Armen empfangen. Sie hielt die Waffe wie ein Baby in ihren Armen und schaute sehr traurig auf die Reihe wärend der Polizist neben ihr versuchte, die erschöpften Flüchtlinge vorsichtig in den Bus zu bugsieren.

IMG_1320

to be continued….

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Samos 2015 – Teil 7 (Endlich Wochenende)

Das Wochenende hat den Vorteil, dass es weniger Kunden auffällt wenn die Server ihre eigene Vorstellung von „ordnungsgemässer Arbeit“ haben. So wäre jetzt die optimale Gelegenheit gewesen, mal zu schauen ob die Badehose noch passt – aber bei 17°C und Wolkenbrüchen ist das weniger Spassig.

Regen

So sah es auf der Westseite aus. Das linke Bein meiner Frau war mittlerweile an der wirklich schwergängigen Kupplung des Jeep gestählt dass noch ein Ausflug an die Ostseite machbar war.


Und dort sah das Wetter schon ganz anders aus:

Ein Anblick so schön dass man Zahnschmerzen vor Glück bekommt - Sonne!

Ein Anblick so schön dass man Zahnschmerzen vor Glück bekommt – Sonne!

Blick in die Tiefebene im Süden von Samos. Aufnahme kurz vor der Umfahrung des Berg "Martini" (oder war es Ouzo?)

Blick in die Tiefebene im Süden von Samos. Aufnahme kurz vor der Umfahrung des Berg „Martini“ (oder war es Ouzo?)

Blick auf die Insel Σαμιοπούλα - die Farben sind echt!

Blick auf die Insel Σαμιοπούλα – die Farben sind echt!

Die eine oder andere Kapelle gewidmet dem Propheten Elias war auch auf dem Weg. Der rote Kittel auf dem Bild am linken Rand gehörte einem seltsamen Paar auf einem Moped: er eher klein, sie eine hochgewachsene Frau. Klar dass „er“ vorne sass und sie hinten den Überblick hatte.

Trockenen Fußes erreichten wir das „Heraion von Samos„. Im Kassenhäuslein sassen zwei weibliche Teenager, schweigend ins Gespräch vertieft als eine Gruppe von zwei Touristen, blitzeschnelle langsam zu ihnen stiess. Nach Zahlung des Obolus sprudelte eine der Beiden artig ihren Text über die Anlage heraus und übergab mir eine Eintrittskarte.

Der Höhepunkt der Anlage ist das nachfolgend vorgestellte Mosaik wo ich mir erlaubt habe, die Farben etwas hervorzuheben. Leider liegt dieses Juwel etwas Abseits des eigentlichen Pfades ungeschützt unter freiem Himmel – an anderen Orten wäre das schon längst eingehaust, konserviert und mit 2 EUR Zusatzeintritt versehen worden.

Mosaik

Ansonsten ist es recht verwirrend dort, was daran liegen mag dass auf dem Gelände nacheinander unterschiedliche Kulte und Religionen im wahrsten Sinne des Wortes „aufeinander aufgebaut“ haben. Ausser uns war nur noch eine kleine, tiefschwarze Katze auf dem Gelände – Hinweise auf einen (naheliegenden) Katzenkult der alten Griechen haben wir nicht gefunden.

Weiter gehts hier zum vorletzten Teil…

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