Für was kleine Katzen gut sind

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Nachruf: Der beste Mitarbeiter der Welt

Plötzlich und unerwartet verstarb heute der beste Mitarbeiter, den ich jemals hatte.

Er hat mich zwar morgens begeistert begrüsst, wurde dann aber schnell grummelig und vor 15 Uhr zu nichts zu gebrauchen.

Wenn das Telefon geklingelt hat, ist er nie drangegangen. Den Postboten hat er immer mit an Snobismus grenzender Verachtung ignoriert und das permanente Schellen der Türglocke hat ihm höchstens ein dezentes Knurren entlockt. Sobald ich als Chef das Büro verlassen habe, legte er sich schlafen – wie jeder andere Mitarbeiter auch.

Mit seinen schwarzen Haaren und braunen Augen war er das Idealbild eines argentinischen “Latino Lovers” und begeisterte die Frauen. Trotzdem führte er kein ausschweifendes Leben, ernährte sich nur von Wasser und Rohkost und blieb Zeit seines Lebens Jungeselle.

Ausser Unterkunft und Verpflegung verlangte er keinen Lohn, insofern war es zu verschmerzen dass er immer auf den Boden geschissen hat – er ist halt immer ein Schwein geblieben.

Und dafür haben wir ihn geliebt.

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spike(Spike, Archivfoto von 2010)

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Das Allmachtsparadoxon

“Das Allmachtsparadoxon ist ein philosophisches Paradoxon, das bei der Anwendung von Logik auf ein allmächtiges Wesen auftritt. Das Paradoxon beruht auf der Frage, ob ein allmächtiges Wesen in der Lage ist, etwas zu tun, was seine eigene Allmacht einschränkt, wodurch es seine Allmacht verlieren würde.”

Das klassische Beispiel ist: “Kann ein allmächtiges Wesen einen so schweren Stein erschaffen, dass es ihn selbst nicht hochheben kann?

Die Logik wäre dann:

    1) Das Wesen kann entweder einen Stein schaffen, welchen es selbst nicht heben kann, oder es kann keinen Stein schaffen, den es selbst nicht heben kann.
    2) Wenn das Wesen einen Stein erschaffen kann, welchen es nicht heben kann, so ist es nicht allmächtig.
    3) Wenn das Wesen keinen Stein schaffen kann, welchen es selbst nicht heben kann, so ist es nicht allmächtig.

Man sollte dieses Allmachtsparadoxon gelegentlich mit der mordernen Physik verknüpfen:

10: Der “Allmächtige Schöpfer” erschafft einen Stein und hebt ihn hoch.
20: Wenn er ihn hochheben kann, packt er auf den Stein einen weitern Stein drauf.
30: IF steingewicht < unendlich GOTO 10 ELSE CALL collapse: CALL urknall: GOTO 10

Sobald der Stein also ein unendliches Gewicht erreicht hat, kontrahiert er das Universum in unendlich kleiner Zeit auf einen unendlich kleinen Punkt – aus dem irgendwann ein neues Universum entsteht.

Rätsel gelöst: Gott kann, aber er zerstört sich dabei selber.

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Bonusheft

Mein zahnärztliches Bonusheft hat 2009 eine Lücke.

Da wurde mir Ende 2008 das Gebiss komplett saniert, 2009 hab ich es verpeilt mal den Zahnarzt aufzusuchen und meine Patientenakte 2010 besteht auch nur aus dem Eintrag “Kontrolle, nichts gefunden”.

Jetzt ist aber ein Implantant incl. Krone fällig und wegen dem Zuschuss der Krankenkasse hab ich den rosa Zettel persönlich in der Geschäftsstelle abgegeben (ein Kunde mit leckerem Kaffee ist direkt um die Ecke, da macht man das gerne).

Der Mitarbeiter besah sich mein Bonusheft, druckste herum, “ja, da ist leider eine Lücke – wir können den Zuschuss erst ab vollen 5 Jahren geben und nach 10 Jahren gibts nochmal mehr aber da haben Sie ja auch eine Lücke – das wird nichts mit dem Zuschuss, höchstens nächstes Jahr wieder mit 5 Jahren”.

Und dann meinte er “Naja – das macht hier 15 EUR aus, ist ja auch Geld”.

Hat er recht. Aber alleine schon das sorgfältige herumtragen des Bonusheftes über 10 Jahre und dafür sorgen dass es nicht beschädigt, verloren und regelmässig abgestempelt wird kostet weitaus mehr meine Zeit als dass es die 15 EUR Wert sind.

Implantat und Krone kosten ca. 3800 EUR btw., der Zuschuss der Krankenkasse (an die ich 710 EUR per Monat zahle) ist vernachlässigbar. Eine Zusatzversicherung für sowas bringt nichts, denn die “tollen” Versicherungen zahlen grundsätzlich nur in der Höhe, wie man als Patient eingezahlt hat – was den Zweck einer Solidargemeinschaft ad absurdum führt.

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Die Anatomie von Opern

(nur für Fans)

anatomy_of_operas

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Seltsam, aber so steht es geschrieben…

Es gibt Schilder, die sind praktisch.

Und es gibt Schilder, da würde man gerne die Geschichte dahinter kennen lernen.

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Reparatur

Ein wichtiger Computer bei einem Kunden ist ausgefallen und muss ersetzt werden. Da der Rechner so alt nicht ist und ausserdem sehr robustes Schwermetall von HP ist, vermute ich mal was banales und sage “Packt den Computer in ein Auto und fahrt ihn zu unserem Techniker ins Labor”.

“Nein – der Computer ist alt und muss getauscht werden. Wann?”

Gute Frage… KW 33 im Jahre 2015? Sorry – über die Installation sind 2 “Kollegen” gelaufen und haben es drangegeben. Bis ich das wieder entrümpelt habe brauch ich schon paar Tage. Und die Orginal-Setup-Daten der seltsamen Hilfsmodule um die verschiedenen Softwarepakete zu verbinden wären sehr hilfreich. Ausserdem hängt am Orginalrechner ein Dongle an einem Parallelport der mal durch eine USB-Variante ersetzt werden müsste, die Lizenz des zwischenzeitlich installierten Office 2010 Home and Business bräuchte ich auch sowie die Installations-CDs.

Also erstmal Ersatz-PC bestellt und Aushilfsfahrer zum Kunden geschickt, der brachte das dann zum Techniker, der fand das Problem schnell und der Fahrer brachte den reparierten Rechner wieder zum Kunden.

Problem hätte auf diese Art schon vor einer Woche gelöst werden können.

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Die Axt des 21sten Jahrhunderts (oder: Telefonhotlines für Telefone nerven)

In der guten alten Zeit konnte man mit einer Axt mehrere Probleme lösen: Ein Haus bauen, ein Haus abreissen, sich scheiden lassen. Heutzutage braucht man dafür einen Computer. Auch Telefone haben sich von einem reinen Kommunikationsmittel zwischen Menschen zu einer Universalschnittstelle zwischen Computern entwickelt.

Zum Beispiel gibt es für kleines Geld GPS Datenlogger, die entweder selbstständig oder auf Zuruf per SMS mitteilen können wo sie gerade (und das zugehörige, frisch geklaute Fahrrad) sind. Ich hab mir einfach mal so ein Teil zugelegt, eine alte Prepaid-Karte von Fonic lag auch herum – also frisch ans Werk.

Konfiguriert wird der Logger recht bequem über SMS, die zugehörige Bedienungsanleitung erwähnt zwar dass man auch über eine Software konfigurieren kann, aber die fand ich nicht auf der CD und das was ich fand, war in Chinesisch und sah nicht sonderlich vertrauenserweckend aus. Nach paar gelungenen Versuchen und etlichen SMS hin- und her war das bescheidene Guthaben der Karte verbraucht, also aufladen. Kann man bei Fonic direkt auf der Webseite wenn man seine Kontodaten hinterlegt. Da mein Firmenkonto wärend der SEPA-Programmierung und folgenden Testphase ein dankbares Opfer war, kann ich die zugehörige IBAN in Dur- und Moll singen sowie in Form eines Rosenkranzes 20x fehlerfrei hintereinander herunterbeten. Gesagt – getan, schnell die IBAN eingehackt. Ergebnis: Fehler. Also Brille aufgesetzt, nochmal. Mochte er nicht. Zeichenweise verglichen. Kleinbuchstaben, Leerzeichen, private Kontonummer – alles probiert, ging nicht.

Also Hotline von Fonic angerufen. Nach 20min war ich dran, der Kundenbetreuer konnte mir nur schnell zurufen, dass ich das SEPA-Lastschriftmandat manuell ausfüllen und zufaxen muss ehe er mit einem gurgelnden Röcheln “die Verbindung wird schlechter” abbrach. Also auf der Homepage nach dem Lastschriftmandat gesucht und natürlich nicht gefunden. Zum Glück gibt es dort einen Chat, der aber bei mir nicht funktioniert. Auf Verdacht habe ich dann in einer alten virtuellen XP-Maschine einen älteren Internet Explorer gefunden mit dem der Chat dann ging. Nach bisserl hin- und her mit dem Kundenberater konnte der mir wenigstens sagen, dass ich die Karte auf meine GmbH registriert habe und aufladen bei Firmenkunden nicht übers Konto geht. Da war ich aber schockiert und fühlte mich wie ein Schuldner mit fettem Schufa-Eintrag “Du bekommst bei uns nix”. Was tun? Zu Aldi fahren und dort Nachladebons kaufen? Dann die endlos lange Nummer vereintippen sowie den Beleg vorsichtig aufkleben, kontieren und in die Ablage geben? Stress.

Da wir bei Vodafone schon Verträge haben, hab ich dort mal die Hotline angerufen. 15min warten, nette (wenn auch etwas müde) Deern drangehabt und die erklärte mir, dass Prepaid mit Firmenkunden auch in “ihrer” Firma nicht geht. Naja – was solls. Da das Gerät im Ernstfall ganz viele SMS an mich schicken möchte, war mir eine limitierte SMS-Funktion eh zu heikel also den kleinsten Vertrag mit SMS-Flat gebucht. Die Anschlussgebühr konnte sie mir als Uralt-Kunde leider nicht ersparen, aber das Procedere ging zügig durch und wäre noch zügiger gegangen, hätte ich meine Daten im Shop selber eingehackt statt das von ihr machen zu lassen. Ich fragte noch, ob man das nicht mit dem Hauptvertrag zusammenkoppeln, “nein” und ausserdem müsste ich ihr noch ein Kundenkennwort nennen. Nach Abschluss des Frage- und Antwortspielchens kam prompt die Mail mit den Auftragsdaten. Ausgedruckt, Unterschrieben, gestempelt, gescannt und zurückgemailt.

3 Tage später war ein Umschlag in der Post. Aufgemacht und die SIM-Karte gesucht. Erst unter der Lupe hab ich das Staubkorn gefunden, welches den heutigen Karten-Standard repräsentiert. Wärend man früher noch die Karten durch vorsichtiges, selektives Herausbrechen aus dem Kartenträger auf sein Telefon anpassen konnte, geht das heute leider nicht mehr. Die Nano-Karte passte weder in das Telefon, mit dem ich die Karte von ihrem PIN-Code befreien wollte noch in meinen Logger. Also Amazon und nach Adaptern gesucht – sowas gibt es tatsächlich! Nach weiteren 6 EUR Ausgaben und dem Verzug des Wochenendes kam Montag dann die Adapter. Nach mühsamen Gefrickele mit Pinzette, Kleber und einer Lupenbrille hab ich das dann irgendwie hinbekommen. Die Karte ins Reservetelefon, eingebucht, SMS mit 400 Treuepunkten bekommen, entsperrt, raus und ab in den Logger. Den schnell programmiert, alles OK – super.

Jetzt wollte ich mal schauen, was ich mit den Treuepunkten anfangen kann. Also rauf auf die Vodafone Homepage, einloggen, geht nicht. Stimmt – ich war zwischenzeitlich mal bei einem Subprovider von Vodafone der vom Service erheblich besser war (vorallem keine Wartezeiten in der Hotline). Also neu registriert, Kundenkennwort vom ersten Vertrag aus der Akte gezogen, Vertrag eingetragen und zum Schluss der neue Vertrag. Rufnummer, Kennwort von der Auftragsbestätigung, “Absenden” und danach nur noch Javascript-Quellcode auf dem Bildschirm. Seite neu Laden, Rufnummer, Kennwort, “Absenden”, Kennwort falsch. Rufnummer, …. Seite wird grau. Rufnummer … Kennwort falsch, “Aus Sicherheitsgründen wird diese Funktion für 12 Stunden gesperrt”. *FRUST*

Hotline? Bloss nicht. Da gibt es einen Chat, der aber nicht funktionierte. Also XP Virtuelle Maschine, Internet Explorer, Chat geht und schnell herausgefunden warum mein Firefox das nicht mochte: bei jeder dritten ausgeführten Funktion auf der Seite kam ein fettes Fenster hoch was mich aufforderte in den Chat zu gehen um vielleicht noch einen weiteren Vertrag abzuschliessen – und das hat mein Werbeblocker verhindert. Im Chat schnell jemanden drangehabt der mit mir die üblichen Verdächtigen durchgegangen ist (ich hätte ja am liebsten gesagt “Ey, bin Kollege – lass das mal mit dem Anfängerquatsch wie Groß/Kleinschreibung etc..). Nach 10min war er auch mit seinem Latein am Ende und hat mir geraten, mit der Geschäftskundenhotline unter 1234 zu telefonieren weil er keinen Zugriff auf meine Kundendaten hätte.

Das hab ich prompt gemacht. Meine Rufnummer angegeben und bin nach kurzer Ansage kommentarlos an die Privatkundenhotline weitergeleitet worden. Klasse. Also den aufgebauten Ruf ans Headset weitergeleitet, die völlig übersteuerte Warteschleifenmusik heruntergeregelt und einen Apfelbaum gepflanzt. Bereits nach der zweiten Apfelernte war ein Mitarbeiter für mich frei und dem schilderte ich das Problem. Der fragte nach dem Kundenkennwort und meinte, dass wäre verkehrt. Darauf ich “ich hab sonst nur noch Kennwort ….” und darauf er “Ja, weil das alles unter einer Kundennummer läuft, gibt es auch nur ein Kennwort”. Also 24h warten und nochmal versuchen.

Ich bedankte mich höflich und stelle mir jetzt nur 2 Fragen:

a) Wenn das sowieso unter einer Kundennummer läuft, warum konnte ich den neuen Vertrag nicht einfach zum bestehenden dazubuchen? Hätte mir 30min Telefonat für die Erfassung meiner Kundendaten sowie weitere 30min hier zur Nachbearbeitung (Scannen HRB, Gewerbenachweis, Perso, Ausfüllen, Stempeln, Unterschreiben, Scannen…) erspart.

b) Was zum Teufel mach ich mit meiner GmbH beim Privatkundenvertrieb?

Für etwas ganz einfaches haben mich Fonic und Vodafone zusammen gut 4 Stunden aufgehalten und weil das auch noch nett über den Tag verteilt wurde, bin ich fast 3 Tage zu nix gekommen.

PS: Sprachcomputer lassen sich auch mit Schimpfwörtern steuern wenn man es geschickt anstellt, genügend Übung hab ich jetzt ja.

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Würdet ihr das essen?

all-natural_banana

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Nach allen Regeln der Ballkunst

soccer-as-we-want-to-see-it

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