Fbllblbm…. (oder “der Stoßseufzer zum Feierabend 2 Stunden nach Mitternacht”)

Mal eben das Layout meiner Firmenhomepage mit einem hohen Wiedererkennungswert auf WordPress zu übertragen war ein Kraftakt, der mich selber gut 3 Manntage gekostet hat. Davon gut 1,5 Manntage (zusammengerechnet, in Wirklichkeit zog sich das Geschehen über ca. 8 Wochen in mehreren kleinen Schüben hin) um endlich ein fertiges Layout zu finden was ungefähr meinen Vorstellungen entsprach.

Dann nochmal 1,5 Manntage um das eigentlich fertige Layout noch so anzupassen, dass es meinen Vorstellungen entspricht. Dank (oder eher trotz) “CSS” ist das auch mit Mühen gelungen.

Ich kann CSS mit etwas Mühe und einer entsprechenden Referenz wie Css4you programmieren/anpassen. Vom gesteckten Ziel, dass man nur noch die Grundinformationen in HTML kodiert und via CSS eine ordentliche, auf das Medium angepasste Ausgabe erreicht, ist man nach 20 Jahren noch weit entfernt.

Das habe ich gemerkt, als ich mein eingekauftes Layout mal auf meinem Galaxy S4 angeschaut habe. Angeblich ist dieses Layout ein “Responsives Webdesign“, Real sah meine Homepage auf dem Smartphone recht zerrüttet und disfunktional aus sodass ich diese Funktion der Adaption sofort abgeschaltet habe.

Aber immerhin hat meine Frau heute einen Großteil der Texte bewusst mal aus der Sicht eines Anwenders gelesen und noch so einige Schwachstellen gefunden.

Das Kapitel “Leistungen” muss separat angegangen werden, Eheweib hat erstmal aufgegeben und für bestimmt 2 Tage keine Lust auf sowas – ist mir auch ganz Recht, denn ich mag langsam auch nicht mehr – “Fbllblbm…..”

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Werbung im Internet

Kommentar zu einem Artikel von Frau Meike “Werbung ist weder Lüge noch Manipulation, sondern ein leicht zu durchschauendes Informationsangebot, mit dem man am besten sehr gelassen umgeht.”

Trotzdem schalte ich meinen Werbeblocker nicht ab – die meissten Seiten sonst kaum noch zu lesen (Spiegel Online zB.)

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Nach 2 Wochen Blog-Pause

Ja, ich lebe noch.

Der lange Winter lies mich solange mit den Hufen scharren, dass der erste warme Tag einen Blitzstart in den Garten ergab. Kräuter-Hochbeet auf Vordermann bringen und wenn man schon dabei ist, noch die eine oder andere Idee verwirklichen. Also zusammen mit Kollege K.C. 3/4 Tonne Pflanzsteine, 1/2 Tonne Quarzkies und 1/2 Tonne Pflastersteine (die ein sehr lieber Kunde von mir zur Verfügung gestellt hat) mal eben in den Garten wuppen. Die Wassersteckdosen wurden befestigt, paar Meter Strom- und Wasserzufuhr unter die Erde gebracht, undichte Leitungen gedichtet und gedichtete Leitungen undicht gemacht wärend das geliebte Eheweib geduldig den Vorgarten entlaubt, Palisaden in die Erde gebuddelt und für die Wasserzufuhr Gräben ausgeschachtet hat.

So ein Frühstück mit frischen Brötchen oder Brot vom Philippi mit etwas guter Butter, Frischkäse und dann ordentlich mit frischem Schnittlauch, Kerbel, Liebstöckel, Dill, etwas Küchenthymian, scharfem Oregano, Sauerampfer belegt hat schon Lebensqualität. Oder was meine Frau gestern gekocht hat: Hackfleisch, Gemüse zusammen mit einem guten Kalbsfond und frischen Kräutern aus dem Garten – das schmeckt und belebt die Geister!

Ach ja: das Abenteuer “Küche” ist beendet: am Donnerstag kam ein Trupp Monteure von Möbel Höffner – eine Stunde zu früh (irgendwann haue ich da jemanden ganz gehörig auf die Nuss) – um den gesamten Schrank mit Türen auszutauschen.

Hier unsortierte Fotos was sich so alles getan hat.

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Heisser Tip zum Umgang mit E-Mail!

Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, lässt man den Mailaccount auf irgendeinem Rechner bestehen und kopiert die eingehenden Mails auf einen Sammelaccount (zb. des Sekretariats oder der Filiale) um. Das gibt am Anfang zwar bisserl viel Stress wenn der Ex-Mitabeiter viele Newsletter bestellt hat – aber die kann man ja auch wieder über seinen Account abbestellen (oder von fleissigen Admins wie mich dezent ablehnen und in den Orkus schicken).

Beispiel gerade gehabt: hier waren grössere Hardwaregeschäfte die letzten 4-5 Jahre eher “reparieren oder billig ersetzen” und jetzt möchte ein Kunde mit 25 zusätzlichen Mitarbeitern expandieren. Also fleissig kalkuliert und gefragt, ob “meine” Leasinggesellschaft das finanzieren möchte.

Die Mail kam zurück weil Herr B nicht mehr im Unternehmen ist und ich durfte das nochmal an einen Sammelaccount in Frankfurt schicken (Edit: von dem nach 2 Wochen auch noch keine Antwort kommt).

Umstand der nicht nötig wäre.

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Sprüche der Woche

“Die Welt würde sich schnell ändern, wenn man jeden Politiker auf eine Mindestlohn-Diät setzen könnte.”

“Öko redet sich gut mit vollem Bauch”

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Die fortgesetzte 1&1 Falle

In meiner Not (weil mir alle Unterlagen zum Vertrag von 2009 abhanden gekommen sind) hab ich den Support angeschrieben, der auch recht flink geantwortet hat.

Die Frage auf Vertragskopien konnte der Mitarbeiter nur verneinen weil damals alles per E-Mail abgewickelt wurde und lies mich damit in der Luft stehen. Auf den Gedanken, mir einfach das zuzusenden was an Mails damals über die Leitung geschickt wurde, kommt bei 1&1 anscheinend keiner.

Also als nächstes gefragt, wo ich denn die Verträge (insbesondere die Kündigungsfristen) einsehen könne. Antwort: Da! (irgendwo im Kundencenter). Leider steht dort nur, wie lange der Vertrag noch läuft. Für die ganzen Modalitäten und Fristen muss man bei 1&1 nämlich in die AGBs eintauchen, die Auswahl an AGBs auf das jeweilige Produkt einschränken und mit ggf. einer übegeordneten AGB verknüpfen.

Der lange Rede kurzer Sinn: 1&1 darf mir beliebig 4 Wochen zum Monatsende kündigen, ich kann aber nur frühestens 4 Wochen vor dem jeweiligen Vertragsende kündigen. Und weil sich der Vertrag halt immer um 1 Jahr verlängert ist das bei mir erst wieder im Frühling 2014 möglich.

Auf meine Anfrage von Freitag Morgen, ob und wann denn wenigstens IPv6 für das Serverchen verfügbar ist, bedeckt sich der “1&1 Kundenservice Server” bislang mit Schweigen – ich hake Dienstag nochmal nach.

Fazit an dieser Stelle: Von den Bedürfnissen eines ordentlichen Kaufmanns hat der 1&1 Support so viel Ahnung wie eine Kuh vom Eierlegen. Das betrifft aber nicht nur den Support, sondern die gesamte Infrastruktur und besonders vorzuheben ist das völlig überfrachtete Control-Center was auf jeder Seite seinen Sondermüll bei mir abladen möchte. Ich hab dort keinen Webspace, ich brauch keine “1&1 Marketingtools” und will auch keine Domains über 1&1 beziehen – geschweige denn, das “1&1 EasyLogin” nutzen.

Zumindest kann ich berichten, dass der Support bei einer vollgelaufenen Platte in einer VM reibungslos funktioniert (um mal was positives zu sagen).

Bei allem anderen, gerade bei Kündigungen, knirscht es bei 1&1 heute wie früher. Eine Erstlaufzeit über 12 Monate für eine kleine Virtuelle Maschine für 9,99 EUR (oder so) kann ich verstehen um die Einrichtungskosten zu erwirtschaften. Eine weitere Verlängerung jedes Mal für 12 Monate ist schon wieder Gängelung des Kunden. Und hätte ich mir die AGBs damals von einem Rechtsanwalt teuer erklären lassen, hätte ich mich nie darauf eingelassen.

Um das Jahr 2010 hatte ich aus verschiedenen Gründen einen sehr guten Kontakt zu paar Supportern und besondere zum Abuse-Desk. Daraus ergab sich eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit von der insbesondere die Spambekämpfer bei 1&1 profitieren weil unsere Spamtraps sozusagen den “Edelspam” einfangen. Aber entweder haben die Mitarbeiter alsbald einen Maulkorb umgehangen bekommen oder sie sind “fluktuiert” – mein letzter Kontakt zum 1&1 Abuse-Desk war eine Nullnummer der Sorte “können wir nicht, dürfen wir nicht, wollen wir nicht”.

Am Ende bleibt mir nur übrig zu sagen, dass ich es in den letzten 10-15 Jahren immer mal wieder sehr wohlwollend mit 1&1 versucht habe und es immer ein Fehler war, sich mit diesem Unternehmen einzulassen. Die Mitarbeiter dort sind so eingezwängt in Vorschriften, dass die damaligen DDR-Grenzer zur Hochzeit des Kalten Krieges ein Ausbund von Flexibilität waren und selbst das Finanzamt lässt mehr Verhandlungsspielraum zu als 1&1.

(übrigens: ich biete selber Hosting an und weiss, was das manchmal für eine Qual ist. Aber ich habe noch nie einen Kunden aufgehalten, der weggehen wollte wenn er die Kosten für Setup etc. eingespielt hat).

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Jetzt bin ich auch in der 1&1 Falle

Ich hab seit dem 13.3.2009 bei 1&1 einen kleinen VServer bei 1&1 der eigentlich nur als 2nd Nameserver diente.

Meine Versuche, da noch was anderes draufzupacken gingen aufgrund des Prozesslimits schief und es blieb beim 2nd DNS.

Bis vorgestern… Da hat mir einer unserer Hostingkunden gestanden, dass er klammheimlich ipv6 eingeführt hat und nun ganz schnell eine Reverse-Delegation (das ist die Auflösung einer IP zu einem Hostnamen) für IPv6 braucht weil er sonst an manchen Stellen seine Mails nicht mehr los wird. Also musste ich mich da früher einarbeiten als eigentlich gewollt.

Erste Hürde: der zweite Nameserver. 1&1 hat eine großartige FAQ die zu allem eine Info hat bis auf zwei Dinge: 1) Woher bekomme ich eine IPv6 für meinen VServer und 2) Wie ist eigentlich mein Vertrag? Nachdem alles Suchen nix genutzt hat, hab ich mal bei meinem VServer bei Hosteurope geschaut – und siehe da, die Vergabe einer IPv6 Adresse ist per Knopfdruck möglich.

Also den 2nd DNS von 1&1 nach Hosteurope umgezogen und mit bisserl Hilfe des Supports von der Fa. Mainlab und http.net war der Drops gelutscht.

Was mach ich jetzt mit dem Serverchen bei 1&1? Nutzlos, also Kündigen.

Also erstmal im Mailarchiv nach dem Vertrag geschaut, das fängt aber erst 2010 an (alles davor wurde durch einen derben Crash gelöscht – seit dem gibt es hier ordentliche Backups). Dann im Papierarchiv geschaut – nichts. Ich kann mich aber noch dumpf daran erinnern, dass die Fristen recht kurz waren (mindestens 12 Monate und dann 3 Monate Verlängerung). Jedenfalls empfand ich die Fristen damals als recht fair.

Eingeloggt ins Kundencenter welches eigentlich eine Katastrophe ist weil mir jeder Sch**ss angezeigt wird, der zwar nicht zu meinem Vertrag passt aber irgendwo bei 1&1 angeboten wird – Hosteurope ist da wesentlich übersichtlicher und angenehmer. Den Knopf für die Kündigung hab ich schnell gefunden, aber selbst nach einer 1 stündigen Suche keine Info welche Kündigungsfristen mein Vertrag hat – nur Hinweise, wie ich irgendwelche Upgrades oder Features kostenpflichtig in Anspruch nehmen kann.

Also mutig aufs Kündigungsknöpfchen gedrückt. Kündigung bis zum 13.04.20… 13ter? So schnell? Prima, raus damit! Prompt kam eine E-Mail, dass ich bitte telefonisch die Kündigung bestätigen soll.

Diesem Wunsch bin ich am nächsten Tag nachgekommen. Der Telefonautomat wollte erstmal wissen, ob das Gespräch aufgezeichnet werden darf (von mir aus…). Dann bisserl mit der Dame geplaudert, die Vertragskündigung bestätigt und abgelehnt dass mich 1&1 nochmal Verkaufsförderung kontaktiert. Dann wurde nochmal offiziell die Kündigung auf “Band” gesprochen: “Bestätigen sie, dass sie hiermit ihren Vertrag 123456 zum dreizehntenviertenzwotausendvierzehn kündigen” Antwort “Ja, ich will”.

Erst im nachhinein dämmmerte mir, dass das nicht 13.04.2013 sondern wirklich 2014 sein soll – also noch 1 Jahr.

Also nochmal nach dem Vertrag von 2009 gesucht – offline wie online. Auf der Homepage hab ich dann irgendwo ein Knöpfchen “Kündigung stornieren” gefunden. Verbirgt sich dahinter eventuell ein Hinweis auf den Vertrag? Draufgedrückt und nur die Info bekommen “Danke für die Stornierung ihrer Stornierung und dass sie sich für 1&1 entschieden haben”.

NEEEEIIIIN!!!!

Aber… wenn ich jetzt wieder Kunde bin, dann können die mir ja auch erstmal meinen Vertrag in Kopie zuschicken.

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Ich schreib nix mehr

Neulich nach längerer Pause mit einem Kollegen gesprochen.

Ich “.. und neulich ist mir der Hammer passiert. Hab ich..”
Er: “Ja, hast Du in Deinem Blog geschrieben.

Pfft.

Hier was von Facebook. Hoffentlich ist das nicht das allgemeine Niveau dort.

audiocasettas

Schild für Dominik

tontechnik

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Zwischen Enter und Exitus

Ich hab im Dezember einem Kunden einen Mini-Server mit 100GB SSD-Platte hingestellt. Da sollte “eigentlich nur” seine alte Abrechnungssoftware lauffähig archiviert werden und bisserl Windows-Server für die neue Software laufen. Also Debian 6, VirtualBox drauf und zwei kleine VMs. Dann verreckte irgendwann eine Workstation im Betrieb, nicht lange gefackelt und auch als VM draufgepackt. Wenig später kam dann noch eine VM dazu – war ja noch genügend Platz.

Heute morgen schon Telefon in der Frühe, vorher kurz in die E-Mail geschaut: beim benannten Server war die Platte voll. Naja – bisserl Pakete runtergeschmissen die da eigentlich nichts zu suchen haben (OpenOffice usw.) und Termin beim Kunden vereinbart zwecks Einbau einer weiteren Platte wo ich einen Teil der VMs hinschieben kann.

Hingefahren, Platte eingebaut und eingerichtet und als ich gerade überlegte, ob /home/vserver/oldvms oder /opt/oldvms der bessere Mountpoint ist, hab ich im Rootverzeichnis der Maschine paar fette Crashdumps gefunden.

Na – die schmeissen wir besser mal weg. “rm *” und ehe ich daraus noch ein “rm *.log” machen konnte, streifte mein kleiner Finger die etwas weichgeprügelte Enter-Taste. Bei der Überprüfung, was ich gelöscht hatte durfte ich feststellen, dass auch mein kleines RAID sich mit einer “Degraded” Message verabschiedet hat.

Datenrettung macht soooo einen Spass :-(

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Namen

Ich wurschtele mich gerade durch ein Netz durch und WHOIS spuckt mir das dazu aus:

admin-c: HONK
admin-c: JUPP
admin-c: MATE
admin-c: METT
admin-c: OUZO
admin-c: SEPP
admin-c: WIRR

Es kann nur noch besser werden :-)

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