Erstflug Oktokopter

Fliegt ganz prima :-)

Mein Dank geht an

  • An meine geliebte Frau, die mich immer motiviert hat wenns mal nicht weiterging
  • Architektin Susanne Döbbel, die mir geduldig das Grundgerüst gezeichnet und die Maße bestimmt hat
  • Thomas Ditzel und den Mitarbeitern der Ditzel GmbH die mir in höchster Perfektion alle Platten geschnitten, gefräst und gebohrt haben
  • Friedel Leissner für seine Arbeiten am “i-Tüpfelchen” (nämlich der nachjustierbaren Kompasseinheit)
  • Last (but not least) natürlich meinen Freund K.C. McGee, der den Jungfernflug gefilmt hat und mir bei fast allen Flügen als Assistent, Beobachter und “Bird catcher” zur Seite steht.
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Zur Wahl in NRW

Ich lese in der Onlineausgabe der FAZ:

Hoffnungen

 

 

 

 

Die Grünen sind völlig bescheuert – jeder Mensch, der seine Sinne halbwegs beisammen hat und ehrlich zu sich selber ist wird mit allen Mitteln zur See, zum Lande und in der Luft sich dagegen wehren, in diesem unserem Lande irgendeine politische Verantwortung zu übernehmen – es sei den, er hat den Vorsatz alleinig um die Macht und die Lufthoheit über die Stammtische zu kämpfen.

Die Oberhand hat sowieso die Partei der Nichtwähler – 41% sind mehr, als SPD und CDU zusammen bekommen haben. Heruntergebrochen sind 23% der Wahlberechtigten für die SPD und die CDU vertritt zukünftig 15% der Wählerschaft – den Rest möchte ich jetzt nicht wirklich ausrechnen.

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Mach flott den Schrott

Meinen Multikopter fliege ich meisstens per Videobrille. Geht auch nicht anders, denn bei dem Fluggerät sind aufgrund des symmetrischen Aufbaus die essentiellen Fragen des Lebens “woher komme ich, wohin fliege ich und vorallem: was mache ich hier gerade?” schon nach wenigen Metern Entfernung nicht mehr exakt beantwortbar. Mit der Videobrille ist es einfacher, da muss ich den Kopter nur so lange drehen bis ich mich selber sehe und habe damit zumindest schon mal die Richtung für den Ernstfall festgelegt.

Was jetzt noch fehlt ist ein zusätzlicher Monitor für weitere Beobachter. Das gibt es als fertige Lösung, aber zu Preisen die einem den Spass verderben.

Auf der Suche nach was ganz anderem bin ich im Keller über folgende Brocken gefallen:

  1. einem 5.8GHz Videoempfänger, der lag irgendeinem anderen Sender bei.

  2. einem Tochscreenmonitor mit VGA und S-Video Eingang. Der Monitor kann 3 Auflösungen: 1280×960, 1024×768 und 800×600 und ich wollte die 1280er Auflösung für ein Kiosksystem unter Ubuntu 9.10 nutzen. Dummerweise funktioniert der Touchscreen nur bei 1024×786 und das wiederum war mir damals zu wenig (unter der Unity Oberfläche von Ubuntu wäre es heute schon fast wieder OK, aber nun mag ich nimmer).

  3. 10 Chinakracher. LiPo-Akkus, vom freundlichen Onkel Wu als 3 Zellen 5200mAh, maximale Entladerate 25C verkauft. Das wäre ein Strom von 130A. Mein 4rotoriger Freund braucht maximal 20A per Akku, hätte also gepasst. Beim Ausprobieren erhob sich der Multikopter wie eine Ente mit Betonfüßen um nach wenigen Sekunden ermattet im Feld zu landen – die Wunderakkus sind unter Last zusammengebrochen wie ein Grieche unter dem Sparpaket. 4 dieser Chinakracher hatte ich an einen Heli-Kollegen verschenkt der daraus eine Akkuheizung für den Winter gebaut hat, der Rest liegt hier herum.

  4. Ganz viele Video- und Audiokabel, aber kein Adapter von S-Video auf Chinch. Macht nix, kann man entweder mit einem Kondensator und einer kleinen Spule selber bauen oder man kaufts für 4,50 EUR fertig bei Amazon.

  5. Klettband in unterschiedlichen Stärken, Kabelbinder, Lötkolben und Kleinteile.

Aufbau: den Empfänger mit paar Quadratzentimeter Power-Klettband an die Rückseite des Monitors gepappt. Dann schichtweise ebenfalls mit mit Klettband 4 Akkus anbringen. 2 Akkus werden im laufenden Betrieb parallel geschaltet, 2 Akkus bleiben externe Reserve. Zwei konventionelle LiPo-Wächter zeigen an, ob sich die Zellen in Richtung “völlige Entladung” bewegen (was man bei diesem Akkutyp ja bekanntlicherweise vermeiden soll).

Eines der Videokabel vom Typ “Hydra” wurde nach Gärtnerart von unnützen Auswüchsen befreit (ergab zwei Klinkenbuchsen für die Stromversorgung von Empfänger und Display), mit Kabelbinder gerafft und mit Powerklett in Position gebracht.

Lediglich der Steckadapter von S-Video auf Chinch machte etwas Probleme: Unterschiedliche Auslegung von Pseudo-Normen und Fertigungstoleranzen in der Größe eines Klappspatens erforderte den massiven Einsatz von Epoxydharz-2-Komponentenkleber um das Teil an Ort und Stelle zu halten.

Das Glück war vollkommen, als das unscheinbare Gewinde am Boden des Monitors mit einem vorhandenem Adapter für mein Lampenstativ (brauch ich für Fotografien) harmonierte.

Montag schaff ich mir noch bisserl schwarze Pappe an um da noch eine Sonnenblende drumherum zu bauen.

Zwei der billigen LiPo-Akkus reichen für ca. 1h Betrieb, das ist vollkommen ausreichend wenn man bedenkt, dass der Multikopter höchstens mal 10min in der Luft ist. Vielleicht erweitere ich das ganze doch noch einen kleinen Linux-PC mit Ubuntu “Unity” und einem SD-Kartenleser, damit hätte ich gleich eine Abspielstation für die Luftvideos.

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Endlich…

Heute zwischen Serverupdate und Drehbank kam ein Anruf vom Ordnungsamt dass man nur noch mein Kennzeichen benötige damit ich meine Genehmigung für das Befahren der Feldwege bekomme. Montag darf ich sie – fast exakt 2,5 Monate nach Beantragung – endlich abholen.

Wird auch langsam Zeit – draussen schiesst das Getreide gen Himmel und ich will endlich meine erste Villa Rustica “abschiessen”.

Nächster Vorgang: Aufstiegsgenehmigung auf 7,5KG aufbohren lassen, der Oktokopter wiegt in Vollbestückung knapp über 5KG

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Der Vertrag! Der Vertrag!

Die Nachforschungsgenehmigung des Land Hessen ist endlich da – wir drehen das jetzt mit der Stadt Nidderau einfach um: die werden gemäss Vorgabe des Landesamt für Denkmalpflege informiert und gut ist.

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Warten, warten, warten…

Als ich im Herbst 2010 mit der Berechnung, Konstruktion und Flug meines ersten Multikopters angefangen hatte war mir nicht so ganz klar, welche Lawine ich damit losgetreten habe.

Ein befreundeter Fotograf hätte mich am liebsten sofort für Luftaufnahmen gebucht, die Nidderauer Archäologen samt Kreisarchäologen sind sofort darauf angesprungen weil sie das für die Dokumentation benötigen. Die Stadt Nidderau (bzw. der Bürgermeister) fand das Projekt sowieso interessant – also rein ins Getümmel.

Was ich in den letzten Monaten erreicht habe: eine Hessenweit gültige Aufstiegsgenehmigung vom RP Darmstadt sowie eine Empfehlung des Kreisarchäologen an das Ordnungsamt der Stadt Nidderau.

Was mir für die Archäologische Prospektion fehlt: eine Nachforschungsgenehmigung des Landesarchäologen Schwitalla, von der Stadt Nidderau eine Sondernutzungsgenehmigung der Feldwege dass ich diese mit dem Auto befahren kann (irgendwie muss ich mit dem Multikopter ja zum vermuteten Fundort hin) und auch von den Feldwegen starten darf (versicherungstechnisches Problem). Aus der Sicht des Ordnungsamtes war alles paletti, nun liegt die Genehmigung angeblich schon seit Wochen bei der unteren Naturschutzbehörde herum.

Was die wiederum mit meiner Sache zu tun haben, verstehe ich nicht – das Land Hessen hat bereits ganz klare Vorgaben gemacht.

Hab mal mein Leid einem Kollegen aus der Pfalz geklagt. Der meinte nur, dass sowas in seiner Umgebung eher weniger ein Problem ist und Genehmigungen zügig erteilt werden.

Das ist halt Nidderau, MKK und Hessen: in der Zeit, wo hier irgendwas entschieden wird, zerbrechen anderswo ganze Imperien und Neue werden aus dem Boden gestampft – vermutlich vorzugsweise in Bayern und Rheinland-Pfalz.

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Schlimmdeutsch

Weitere Kandidaten:

Packet (Paket)
Hacken (Haken)
prombt
gemunckelt
Durchschmöckern
Tollerantz
anhöhren
alle einstellungen sind weck
klatt (glatt)
kuken (gucken)
kluk (klug)
ortner (ordner)

Das Interessante ist: viele Türken schreiben und sprechen ein besseres Deutsch als die eingeborene Unterschicht.

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Gerade noch so…

Die Kiste ist 2 mal mitten im Flug ins Schaukeln geraten und konnte nur noch mit viel “Gas” abgefangen werden. Ursachenforschung läuft. Entweder haben die Akkus bzw. deren Verkabelung eine Macke oder es war wieder mal eines der Kabel was zu sehr an einem der Motoren gescheuert hat.

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Gottesstaat


(Autor unbekannt, im Web gefunden).

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Sie Düffeldoffel, audible.de

Gerade eben die letzte Ausgabe der “heute show” via Youtube angesehen. Youtube deshalb, weil ich auf der Scheiss ZDF Mediathek nur Ausschnitte statt der kompletten Sendung finde.

Auch diese Heute-Show war “herumreiten auf schon lange toten Pferden” und irgendwie hatte ich Lust auf ordentliche Kost. Also mal (natürlich wieder bei Youtube) paar Folgen des längst untergegangenen “Scheibenwischer” geschaut und über Umwege auf Herbert Wehners Sprüche im Bundestag gelandet.

Gibts da nicht einen Zusammenschnitt? Klar: Sie Düffeldoffel da!: Herbert Wehner – Ein komischer Heiliger [Hörbuch-Download]

Von Amazon aus bin ich mit bester Empfehlung bei Audible.de gelandet. Immer mit dem Hinweis, dass Audible ein Amazon Unternehmen ist und daher hatte ich auch keine Bedenken, das Hörbuch dort für den Direktdownload zu bestellen (schliesslich gibt es genügend Ersatz für den nur für 32bit Betriebssysteme verfügbaren Amazon Downloader auch unter Linux) um mein MP3 zu erhalten.

Also dort mit meinen Amazon-Daten eingeloggt, bestellt, die AGB von audible.de genauestens untersucht, nichts gefunden, Kreditkarte bestätigt (die Daten sind stillschweigend von Amazon zu Audible transferiert worden) und den Download gestartet welches eine “admhelper” Datei auf meinem Linux erzeugte.

Komischer Dateiname, anders als wie bei Amazon sonst und der Download wollte auch nicht starten.

Ah – die FAQ verweist mich auf eine separates Downloadprogramm und nach dem Anklicken des Links lande ich genau hier:

Weiter sagt die FAQ “Wir verwenden ein eigenes Dateiformat für unsere Hörbücher. Dieses bietet mehr Hörkomfort, als dies mit MP3 möglich wäre.”

Aha – also die selbe Kacke namens “Digital Right Protection”, die schon bei Musikdateien nicht funktionierte. Bei Amazon selbst kann ich bequem 1,10,100 oder 1000 EUR per Knopfdruck in Musik umwandeln, bei Audible klappt das nunmal gar nicht.

So, und warum kein Linux? Suche in Audible bringt keine Ergebnisse. Aha – ein Link zu “Kompatible Software” zeigt Linux nicht an. Alle weiteren Links zum “Audible Assistant” bringen nur die “nicht gefunden Seite” von oben.

Und endlich… Eine nicht zählbare Anzahl von Klicks bringt mich in der FAQ auf den lapidaren Satz “(Linux-Liebhaber können wir leider noch nicht bedienen)” (wer nicht selber suchen möchte: FAQ “Einkaufen und Hören, 4. Was muss mein Computer alles können?”).

Nochmal in die AGB und sonstige Bedingungen geschaut – nichts davon gefunden, dass es unter Linux nicht geht.

Wir vergleichen also mal Amazon, eine beliebige Raubkopiererseite und Audible:

1) Bei Amazon gebe ich einen Suchbegriff ein, finde was, bezahle und hab mein MP3 auf der Platte

2) Bei einer Raubkopiererseite gebe ich einen Suchbegriff ein, finde was und hab mein MP3 auf der Platte.

3) Bei audible.de gebe ich einen Suchbegriff ein, finde was, bezahle und habe nichts.

Naja – Fehler passieren überall, storniere ich meine Bestellung einfach (habe ja nix herunterladen können). Also auf “Mein Konto” gegangen, da gibts aber nichts in dieser Richtung.

Dafür aber in den AGBs eine “Widerrufsbelehrung” welche erklärt folgendes erklärt:

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, E-Mail) oder – wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird – durch Rücksendung der Sache widerrufen.

Mir ist nicht klar, wie ich bei einem Downloadportal die Bits- und Bytes zurücksenden soll (oder gelten digitale Daten mittlerweile als “Sache”?) und wie ich per E-Mail den Vertrag widerrufen soll wenn in den AGB nur eine Postadresse vorhanden ist. Soll ich nun die “admhelper” ausdrucken und zurücksenden?

Was tun? Ich hab mal auf Verdacht auf die “Vielen Dank für Ihren Einkauf” Mail geantwortet.

Und man glaub es kaum: am nächsten Tag kam die Antwort, dass man meine Bestellung storniert hat, mir der Betrag wieder gutgeschrieben wird und man leider auch nicht weiss wann und wenn überhaupt eine Linux-Unterstützung kommen wird.

Naja – wenigstens etwas was positives.

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