Doofheit überall

Letzte Woche hatte ich einen Termin in Gelnhausen, also bei der Hinfahrt kurz beim Mediamarkt vorbeigeschaut und zwei 128GB USB Sticks für Datenübergabe gekauft.

Beim Verlassen des Gebäudes Hunger verspürt und den Bratwurststand eines lokalen Metzgers angesteuert. Dort stand ein kräftiger „Maximalpigmentierter“ in meinem Alter, der mit leichtem amerikanischen Akzent mit dem Chef der Imbissbude parlierte.

Hinter uns stand ein schmächtiger Jüngling, schweigend in ein Gespräch mit Cortana vertieft.

Metzger, Neger, Ich diskutierten darüber dass man mit etwas Hirn unter der Schädeldecke ein gutes Einkommen ereichen kann und dass es den Kollegen „Maximalpigmentiert“ überhaupt nicht stört wenn er im passenden und freundlichen Kontext als „Schwarzer“ oder „Neger“ bezeichnet wird – schliesslich sei seine Hautfarbe ein Alleinstellungsmerkmal.

Wärend wir so nett miteinander schwafelten, kam eine junge Kundin an den Stand die sich konsequent auf den Geschmack eines Mannes jeglichen Alters optimiert hat. Sie ignorierte das laufende Gespräch und bestellte eine Wurst im Brötchen.

Mir fiel auf, dass ich völlig zeitlos geworden bin. Ich entdeckte am Unterarm der jungen Frau eine Uhr und fragte sie nach der Uhrzeit.

Ich habe das immer für einen Witz gehalten, aber ich bekam als Antwort reflexartig „Ich habe einen Freund“ und wenige Sekunden später blubberte der schmächtige Jündl „ich bin Veganer!“

Autsch.

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Microsoft Windows ist schön

Microsoft Windows ist das modernste, beste und schönste Betriebssystem der Welt – so zumindest die Eigenwerbung.

Real bekommt Microsoft seine Software nicht mal bei den Grundlagen in den Griff.

Heute wieder mal gesehen am Beispiel der Verzeichnisse für temporäre Dateien.

„Temporäre Dateien“ entstehen immer dann, wenn der Programmierer beschlossen hat seine Zwischendaten nicht im Hauptspeicher sondern auf der Platte zu speichern. Macht zB. bei einer Programminstallation oder sonstigen Transaktion sehr viel Sinn: findet man seine eigene Temporäre Datei kann man feststellen wie weit man vor dem Programmabbruch gekommen ist und entsprechend agieren.

Da unter Unix alles darauf ausgelegt ist, dass man auf eine Ressource als Datei zugreifen kann, spielen hier temporäre Dateien eine grosse Rolle. Wenn ich mal eine Idee für ein neues Programm habe ist „/tmp“ durch meine zahlreichen „try & error“ Versuche recht schnell und gut gefüllt. Macht aber nichts, die von mir erzeugten Dateien sind schnell auffind- und ohne Nebenwirkungen löschbar. Wenn das Programm dann fertigt ist, führt es selber Buch über die von ihm angelegten Dateien und räumt hintersich auf.

Unter Windows ist das eine ganz andere Baustelle: C:\Windows\Logs\ und C:\Windows\Temp sind – vom Betriebsystem völlig unüberwacht – der Göbeleimer für jede Applikation, die ihre teilweise Mega- bis Gigabyte grossen Zwischendateien und Logfiles ohne jegliches „Upps, ich habe gekotzt – ich wische es wieder auf!“-Aufräumen als riesengrossen Scheisshaufen hinterlassen.

Das wäre jetzt nicht mal das Problem, wenn die Entwickler von Microsoft Windows einfach wärend des Starts des Betriebssystem sämtliche offiziellen Temporärverzeichnisse löschen würden, wie es schon Windows NT konnte und es seit Windows Vista nicht mehr geht.

Und den Herstellern der Programme, die permanent ins Log-Verzeichnis schreiben, müsste sowas wie Unix „logrotate“ angeboten werden damit die Logfiles ab einer bestimmten Grösse archivert und später dann gelöscht werden.

Jetzt kann der geneigte Leser sagen „was motzt der da herum?“

Bei etwas mehr beanspruchten Rechnern (hier ist es der PC in einer Autowerkstatt), wo ca. 20 Branchenspezifische Softwarepakete einmal pro Woche ihre schlampig programmierten Updates fahren und dieser Rechner Monatelang ohne Reboot durchläuft ….

Eine 250GB grosse SSD Platte meldete heute „Voll bis unter die Halskrause“.

  • 130 GB Müll in C:\Windows\Temp
  • 100 GB Müll in C:\Windows\Logs

Letzter Neustart des Rechners: 13.12.2017

Ich habe alles gelöscht, damit sollte jetzt wieder Ruhe sein. Zumindest bis Windows 10 aufgespielt wird.

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Designfehler

Hier sieht auch der Laie recht deutlich, dass Journalisten gerne über Sachen schreiben von denen Sie überhaupt keine Ahnung haben und das den Lesern als „Wissen + Wahrheit“ verkaufen.

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„Die Gartenlaube in Dulwich“ – das beste Restaurant in London

Wanderer, kommst Du nach London sollest Du „The Shed at Dulwich“ besuchen.

Das Lokal war im „TripAdvisor“ recht lange die „Nummer Eins“ in London.

Auf der TripAdvisor-Seite wird Nutzern versichert, dass die Firma „viel Zeit und viele Ressourcen darauf verwendet sicherzugehen, dass die Inhalte auf TripAdvisor die echten Erfahrungen echter Reisender widerspiegeln“.

Dass diese Aussage für die Füsse ist, hat der Journalist Oobah Butler im Rahmen eines Experimentes für das Vice Magazin erbracht.

Der vergnügliche Artikel „Ich habe meine Gartenlaube auf TripAdvisor zum besten Restaurant der Stadt gemacht“ liegt nun in Deutscher Übersetzung vor, viel Spass beim Lesen!

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Das grösste Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier

Mehr als 25.000 Tier- und Pflanzenarten sind laut einer WWF-Jahresbilanz bedroht – vor allem vom Menschen. Während in anderen Regionen die Existenz großer Säugetiere auf dem Spiel steht, verschwinden hierzulande Bienen und Schmetterlinge. (Quelle)

Der Angstkonzern WWF verbreitet mal wieder wirren Panikquatsch damit die Leute ihr Gewissen und Geldbeutel mit einer Spende an die angebliche Umweltschutzorganisation erleichern. Ablasshandel wie zu Luthers Zeiten.

Schon Charles Darwin war der Ansicht, dass das Aussterben das natürliche Resultat eines jeden Existenzkampfes bilde. Wer sich in einer ökologischen Nische festgefressen hat, kann auf Veränderungen der Umwelt nicht mehr reagieren und verschwindet. Sein Platz wird dann von anderen, neuen Arten eingenommen die besser an die geänderten Verhältnisse angepasst sind.

Auch der Vergleich mit dem „Ende der Dinosaurier“ ist mehr als grenzwertig.

Jack Sepkoski und David Raup veröffentlichten 1982 eine Zusammenfassung von Aussterbedaten über die Erdgeschichte und stellten fest, dass bei den „5 Großen Sterben“ jeweils bis zu 90% der Arten auf der Erde verschwunden sind.

Da sind wir weit davon entfernt und wo Arten ausssterben, kommen neue hinzu.

Die Autoren der WWF-Jahresbilanz sollten mal scharf nachdenken: Wären die Dinosaurier nicht ausgestorben, würde die Menschheit noch als ängstlicher Kleinsäuger mit einem Gehirn in der Grösse einer Erbse durchs Gras huschen. Wobei ich manchmal den Eindruck habe, dass dem heuer noch so ist.

Hier wäre also eher der Niederländische Evolutionsbiologe Geerat Vermeij zu zitieren der dem Aussterben der modernen Welt einen lokalen Charakter beimisst. Habitatfragmentierung, Einführung von Konkurrenten und Raubtieren, Einschleppung von Krankheiten können gravierende Faktoren sein, können aber kaum beträchtliche Artenzahlen in grossen Regionen auslöschen oder Aussterbekaskaden herbeiführen. Vermeij schreibt: „Die aktuelle Herausforderung besteht darin, zu bestimmen, ob und wann das Ausmaß moderner Artensterben gefährlich wird, und die notwendigen Entscheidungen abzuwägen, die gefällt werden müssen, um Wirtschafts-, Forschungs- und Bildungsressourcen auf die wichtigsten Probleme zu konzentrieren, vor denen die Menschheit steht“

Ich fände es ja auch schade, wenn es keine Pandas, Nashörner und Elephanten mehr gäbe. Aber welche Auswirkung auf die Natur hätte deren Wegfall? Dass die „Nidder-Schnake“ quasi ausgerottet wurde erfreut nur die Bürger, aber nicht die Arten welche auf diese Fluginsekten angewiesen sind. Irgendeiner wird dann mal Vögel in den Nidderwiesen zählen und pathetisch deklamieren „Glyphosat ist daran schuld“.

Lesetipp: Norman MacLeod „Arten sterben: Wendepunkte der Evolution

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Stille Nacht …

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Zum Brexit, ein offener Brief an den Weihnachtsmann


Lieber Weihnachtmann,

wie Du weisst, werden wir ab dem 29. März 2019 nicht mehr an Dich glauben.

Trotzdem möchten wir selbstverständlich die engstmöglichen Beziehungen zu Dir aufrecht erhalten. Wir gehen daher fest davon aus, dass wir weiterhin die gleichen Geschenke von Dir bekommen wie bisher (denn Du brauchst uns ja mehr als wir Dich) – aber ohne dass wir uns Regeln wie „brav“ und so weiter unterwerfen sollen.

Du bekommst die Liste der Geschenke sobald wir uns darüber untereinander geeinigt haben (um ehrlich zu sein: wir wissen selbst noch nicht was wir wollen).

Bitte beachte, dass Du die Geschenke nicht mehr per fliegenden Schlitten und durch die Schornsteine verteilen darfst, da wir zukünftig wieder die volle Kontrolle über die Anlieferbedingungen und unsere Grenzen übernehmen werden.

Wir gehen davon aus, dass Du die Geschenke trotzdem persönlich vorbeibringst und sind sicher, dass wir im Laufe der Verhandlungen für dieses Problem eine Lösung finden werden.

Wir sind fest entschlossen, Geschichte zu schreiben und werden trotzdem Deine Geschenke bekommen.

Deine

 
Theresa May

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Assoziale Netzwerke – kurz erklärt

Facebook: Meine Meinung ist richtig, deine Falsch.

Twitter: Fick deine Meinung, du F+tze…

Beliebiges Forum: Ich lese hier schon eine Weile still mit und bin der Meinung, dass Sie ein Arschloch sind.

Instagramm: Meine Wohnung ist schön, Deine nicht.

Pinterest: Mein Leben könnte so aussehen, tut es leider nicht.

SnapChat: Mein Penis ist schön, meine Rechtschreibung nicht.

Reddit: Hitler. Photoshop. Katze

Tumbler: Porno. Katze

Tinder: Surfbrett. Selfie. Ficken

XING: Auf dem Papier sieht mein Leben gar nicht so beschissen aus wie Deins.

Videotext: Heisse Frauen warten auf Dich, schick eine SMS mit FLIRT an 226622

WordPress: Es ist ein Update verfügbar. Es ist ein Update verfügbar. INSTALLIERE DAS VERFICKTE UPDATE!1!!! Wir haben Dein WordPress Blog geupdated.

Whatsapp: Meine Meinung ist richtig, Deine aber auch OK. Deine Mama.

gutefrage.net: Geh lieber mal zum Arzt, ich will Dir keine Angst machen, aber meiner Meinung nach hast Du Krebs

Usenet: Hast Du schon den Browsercache geleert und den Rechner neu gestartet? Du hast Dir bestimmt einen Virus eingefangen, installiere Deinen Rechner besser mal neu.

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Ich habe einen neuen Drucker

Drucken ist für mich immer eine lästige Angelegenheit.

Die ersten Tintenkleckser fürs Privatbudget waren langsam, störanfällg und wenn man nicht alle 2 Tage jede Farbdüse beanspruchte musste man das Gerät in eine recht lange Reinigungsprozedur schicken welche 10% der kostbaren Tinte in den Orkus schickte.

Etwas besser wurde es mit Laserdruckern, irgendwann war meine Firma solvent genug dass sie sich einen Lexmark C510 Drucker (immerhin Farbe und Netzwerkanschluss) leisten konnte. Photos sahen nur auf sündhaft teurem Spezialpapier halbwegs brauchbar aus, aber damals brachte man seine Filme noch ins Fotolabor.

Irgendwann hatte dann auch hier die Digitalphotographie ihren Triumph gefeiert, also musste ein Drucker bei der A4 und auch A3 Photodruck beherrscht. Und da es das von Brother mit der MFC-Serie incl. Fax, Scan, Kopier günstig gab wurde dem C510 halt dieser Klotz danebengestellt.

Der Lexmark C510 versah dank regelmässiger Wartung sehr lange seinen Dienst, aber irgendwann begann er bei komplexen PCL5 Dokumenten nur noch Fehler auszudrucken – und zwar für jeden Fehler eine Seite. Zum Glück war es ein langsames Gerät sodass der Schaden sich auf höchstens 2 Blatt Papier für meine Schmierblattsammlung belief.

Ich hab den Drucker daraufhin in ein Bastkörbchen gelegt und auf die Nidder ausgesetzt – sofort hat eine Hanauer Schule zugegriffen.

Das Nachfolgemodell C540 hatte die gleichen Probleme bis ich den Rechner bis unter die Halskrause mit RAM aufrüstete – mit der Erkenntnis, dass Windowsdruckertreiber des Herstellers um die Schwächen des Druckers wissen und die Daten nur vorgekaut und häppchenweise versenden. Linux hingegen schickt den Druckjob mit der Vorgabe „Friss oder stirb“ ab, was eigentlich völlig pragmatisch ist denn warum sollte sich ein Betriebssystem um die Feinheiten der Druckerhardware kümmern.

Irgendwann ist das erste Brother MFC A3 Multifunktionsteil an Düsenverstopfung gestorben, also als GWG das verbesserte Nachfolgemodell installiert. Es war tatsächlich verbessert und hat auch mal paar Wochen ohne Drucken seine Düsen freigehalten (was vermutlich daran liegt, dass das Gerät mittlerweile eine Uhr hat die über das „Network Time Protocol“ synchronisiert wird und daher alle paar Tage aus dem Schlaf auswacht und mitten in der Nacht das Düsenreinigungsprogramm startet).

Nur: Photodruck mit dem Brother MFC auf A3 war immer eine Qual: wer satte Farben will, der braucht satten Tintenauftrag. Das können wiederum nur Spezialpapiere aufnehmen die eine Grammatur von mindestens 200g/m² haben und dieses Papiergewicht kann der Brother nicht aus seinem A3 Schacht über die Mechanik an den Düsen vorbeiführen. Also ist hier Manueller Papiereinzug angesagt und hier versagte das Gerät vollständig: statt einfach daran zu Glauben, dass seine Mechanik und Sensoren an dieser Stelle einfach beschissen sind hat es permanent die Schuld dem Bediener gegeben dass er das Papier nicht richtig, nicht Gerade oder garnicht eingelegt hat.

Ich habe jetzt die Reissleine gezogen: den Lexmark C540, den Brother MFC sowie Ersatztoner und Ersatzkartuschen und ganz viel Papier ins Bastkörbchen mit einem Schild „Nimm mich mit“ gelegt und ehe ich zur Nidder fahren konnte, waren sie schon weg.

Hinter mir steht jetzt ein Konica-Minolta bizhub C258 mit 2x A4 und 1x A3 und 4GB RAM.

Teuer, ja; Produktivitätsgewinn: unbezahlbar.

Es gibt für Linux ein PPD (sowas wie unter Windows ein Treiber nur dass ein PPD kein Treiber ist sondern nur die Features eines Drucker beschreibt) welches perfekt funktioniert. Selbst riesige PCL5, PDF und Grafik-Dateien werden unter Linux und Windows in einer Geschwindigkeit ausgeworfen die ich bisher für unmöglich gehalten habe.

Moral von der Geschichte: nicht herumärgern, ordentliches Zeug kaufen (so wie mein Grossvater sagte).

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Besserer Journalismus

Nun, im letzten Beitrag habe ich besseren Journalismus gefordert – hier möchte ich Beispiele liefern wo es hakt und wie es gehen kann.

Das NDR Medienmagazin ZAPP hat in der Mediathek einen Beitrag mit „Rußlose Berichte: Auto-Journalisten ignorieren Abgas-Skandal“ tituliert. Im Bericht fabuliert man von „dem größten Wirtschaftsskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte“.

Das eigentliche Problem „Heute liefern Agenturen fertige Texte, die von Lokalzeitungen gerne nachgedruckt werden in der Hoffnung, der ortsansässige Autohändler schalte eine Anzeige dazu“ wird im Bericht eher vernachlässigt – die Autoren Sebastian Asmus & Gudrun Kirfel greifen überwiegend Templates der Umweltangstkonzerne „schlimm, schlimm, schlimm“ auf statt grundlegende Recherchen und Information zu betreiben.

Ich bin ja auch eher ein Vertreter der Position „lieber nicht als schlecht machen“, darum hab ich noch meinen Blinddarm und habe mir auch sonst etlichen Ärger erspart. Warum man eine solche Einstellung der FDP die vergangenen Wochen zum Vorwurf gemacht hat ist mir daher rätselhaft – hätten sie es anders herum gehalten, wäre das alte Thema „Machtgeilheit“ wieder auf den Tisch gebracht worden (wie man es macht – man macht es verkehrt).

Und so ejakulierten der überwiegende Teil der Journalisten in Verkennung ihrer Aufgabe als Berichterstatter im Causus „FDP“ über Wochen ihre persönliche Meinung in die Tasten statt den Bereich zu nutzen, der für „Meinung“ vorgesehen ist: die Kommentarspalten – statt kritisch zu „cui bono“ zu analysieren und zu hinterfragen.

Natürlich sind Journalisten immer ganz kritisch gegenüber den Quellen: Die PR Meldung eines grossen Konzern (Bayer, Monsanto…) wird kritisch untersucht und ggf. nicht veröffentlicht, die PR Meldung eines grossen Konzerns (Greepeace, BUND…) kommt auf die erste Seite, egal welchen Unfug sie enthält.

An Fakten orientierter – und dennoch kritischer – Journalismus ist nur in Netz-Nischen zu finden. Zb. die Salonkolumnisten oder Novo-Argumente oder jeden Monat neu die Unstatistik des Monats oder „Vince Ebert Extrapoliert

Mein besonderer „Liebling“ ist über die Jahre immer noch Philipp Walulis der mittlerweile seinen eigenen Youtube-Kanal hat und die Medienwelt besser untersucht und erklärt als dass es die meissten „Mediensendungen über Mediensendungen“ jemals schaffen würden.

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