Crash boom bang

Heute Test des Autopiloten gemacht. Es war faszinierend zu sehen, wie der Kopter von Geisterhand gesteuert wieder an den Ausgangspunkt zurückkam. Da wir uns den Startpunkt nicht gemerkt hatten, wollten mein Freund KC und ich einen weiteren Test fahren – diesmal mit seiner Kappe und einem Reserveschuh von mir als Startmarkierung.

KC bediente die Videokamera. Kopter gestartet, alles wunderbar. Dann hab ich die Maschine mit dem Steuerknüppel nach vorne geschoben – dank Höhenkontrolle bewegt sich das Fluggerät dann gemächlich in die zugewiesene Richtung ohne aus der Bahn zu kippen.

Leider hatte ich vergessen, die Höhenkontrolle einzurasten: der Kopter kippte nach vorne und begann zu trudeln bis ihn die Wiese aufgefangen hat.

Ergebnis: ein Propeller defekt, 2 Motoren hängen schief, die GPS Aufhängung ist an der Sollbruchstelle abgefallen, Landegestell verbogen. KC trug den Flieger in aller Würde zurück zum Kofferaum und ich meinte nur „Jetzt hab ich einen ordentlichen Grund, das neue Modell zu bauen“.

Meine Frau hingegen (und es waren weise Worte) meinte nur „Es ist eh schon alles verbogen, repariere es und mach damit deine Tests – wenn das nächste Modell kaputt geht, ist der Schaden grösser“.

Womit sie vollkommen recht hat, denn durch ähnliche Abstürze sind die Achsen der Motoren krumm, die Lager angeschlagen und die Propeller unwuchtig. Das geht an dem Prototyp noch bequem zu fliegen aber für Video ist es zu zitterig. Die Regler sind eigentlich auch zu schwach, die Steuerelektronik wird nur noch von Spucke zusammengehalten.

Ich muss mal meinen Chef fragen, ob er mir das Budget für ein zweites Set gibt 🙂


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