Gerard Hoffnung

Mittlerweile sind bei amazon.de paar CDs mit/von/über Gerard Hoffnung aufgetaucht.

Der deutsche Wikipedi-Artikel über Gerard Hoffnung ist immer noch Scheisse, da sind selbst der Englische, Französische und Hebräische Artikel aufschlussreicher.

Kurzgefasst: Gerard Hoffnungs Familie war Jüdisch und verzog sich klugerweise rechtzeitig aus Nazideutschland. In England gründete Gerard Hoffnung dann das „The Hoffnung Musical Festival“ was durchgehend mit feinsinnigen Parodien der klassischen wie auch zeitgenössischen Musik bestückt wurde. Komponisten – auch wieder emigrierte Juden – schufen für dieses Festival Kompositionen, über deren Humor ich bei jedem Hören tränen lache.

„Wir Deutschen“ (wenn ich es mal als mit der Gnade des Spätgeborenen sagen darf) haben mit dem Holocaust auch unsere Humorwurzeln vernichtet und dürfen uns jetzt mit zweitklassiger Ware der Sorte „Harald Schmidt“ (oder sogar drittklassig wie „Stefan Raab“) begnügen.

Den Artikel über Gerard Hoffnung auf der deutschen Wikipedia könnte ich problemlos ordentlich erweitern, aber aus kontinuierlich schlechten Erfahrungen mit irgendwelchen Oberschlauen (die dann noch von den Blockwart-Admins von Wikipedia unterstützt werden) lass ich es einfach.

Hier ein Stück (The Grand Grand Overture), welches auf dem „The Hoffnung Musical Festival Concert“ am 13. November 1956 in der Royal Festival Hall uraufgeführt wurde.

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