Tschüss Google!

Früher mochte ich Google richtig gerne, besonders „Google Analytics“ hatte es mir angetan weil es so schöne schlipskompatible Grafiken erzeugt mit denen man die Kundschaft beeindrucken kann. Also mal mit meiner privaten Adresse einen Testaccount angelegt. Dann kam irgendwann G-Mail (der E-Maildienst von Google) und weil Google ständig nörgelte dass ich dort kein Konto hatte, hab ich halt dort auch einen Mailaccount angelegt. Und um privates vom geschäftlichen zu trennen landete ich irgendwann auch noch mit der Firmenadresse bei Google.

Der Versuch, meine historisch gewachsenen Accounts bei Google Analytics, Newsalerts, Docs, Blogs, Adwords, Google+ usw. mal zu konsolidieren und auf eine Mailadresse zu bringen funktionierte nicht. Ich konnte zwar die Konten aufeinander verweisen lassen (damit Tante Google mich gleich mit meinen gesamten Aktivitäten im Auge behalten konnte), das war es aber schon.

So ist irgendwie langsam die Nutzung der Google-Dienste verleidet worden weil ich manchmal 3 Accounts durchprobieren musste um an die gewünschte Funktion zu erlangen. Ausserdem schmeckte es mir nicht, dass die Suchmaschine mir zunehmend personalisierte Ergebnisse auf den Bildschirm warf und bin auf Duckduckgo umgestiegen.

Heute hab ich mich mal aufgerafft, in Analytics zu gehen. Meine Güte – da waren Webseiten drin, die schon lange nicht mehr aktiv sind. Ich hab ’ne halbe Stunde herumgesucht wie man da eine Webseite rauslöscht und nichts gefunden. Dafür aber recht schnell Funktionen, wie man sämtliche Verknüpfungen zum Konto und das Konto selber löscht.

Fürs Webseitentracking hab ich mir jetzt schnell einen Pikwik-Server installiert, der macht das genauso gut wie Google Analytics und alle meine Konten (bis auf G-Mail) gelöscht. Bin ich halt nicht mehr auf Google+, aber das ist eh eine Totgeburt.

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