Klima-„ich-bekomme-die-Krise“-Krise

Dieses Jahr kam der Sommer recht früh. Wenn ich meinen Logfiles glauben darf, hatten wir bereits Ende März recht frühlingshafte Temperaturen und der April hatte öfters mal mehr als sommerliche Temperaturen.

Man kann es drehen wie man will – der Klimawandel steht vor der Tür und bald werden wir wieder mit Meldungen überschüttet wie „Dieser Monat war der wärmste April seit 1973“ oder „Dieser Frühling wärmer als jeder Frühling seit 1840“.

Mein Rücken sagt mir, dass der kommende Sommer eher freucht-nass wird und dann werden die nächsten Superlative wie eine Sau durchs Dorf getrieben.

Was mich dabei unheimlich stört, sind die ständigen synthetischen Superlative. Warum immer im Vergleich zu „1840“ oder „1973“ oder sonstwas? Zum einen werden uns die durch Proxydaten ermittelten Durchschnittstemperaturen der vergangenen Jahrtausende als glaubwürdig genug für die Klimaberechnung hingestellt, trotzdem pickt sich da jeder sein Referenzjahr heraus. Mit dem gleichen Recht kann ich jetzt sagen, dass die Temperaturen steigen weil es der Erde zu kalt ist denn in den Zeiten der Dinosaurier wars hier in Deutschland deutlich wärmer (und die Bruchstückhaften Vorläufer dieses Landes auch näher am Äquator).

Gut, der derzeitige Stand der Forschung ist dass sich das Klima erwärmt und Schuld daran sind natürlich wir Menschen. Kann man abstellen: einfach alle Menschen technologisch wieder in die Steinzeit zurückwerfen, dann kann man nur noch die Höhlenfeuer verantwortlich machen und selbst der überzeugteste Ökofreak wird einsehen dass es sich mit einem netten Feuerchen besser durch den Winter kommen lässt.

Aber man könnte auch statt der gesamten Menschheit einfach erstmal die Klimaforscher entfernen. Ohne Klimaforscher keine Klimakonferenzen, ohne multiple Klimakonferenzen (die ja mehrfach pro Jahr stattfinden) weniger Flugreisen und das Geld dafür (über den Daumen gepeilt 20mio pro Konferenz) kann man in die Forschung von PowerToGas oder bessere Akkus bzw. andere Speichermethoden für Energie stecken. Von dem Energieverbrauch und Personalkosten für die ganzen Großrechner zur Klimaberechnung mal ganz zu schweigen.

Denn wenn das alles so stimmt mit dem menschengemachten Klimawandel, müssen wir alle ganz schnell irgendwas erfinden was Energie gut und kompakt speichert statt den Industrienationen ständig eine alttestamentarische „Verzichte und tue Buße“-Leier vorzuspielen.

Klar können wir in Deutschland Energie sparen, indem wir zb. effizientere Leuchtmittel und Computer einsetzen – die werden aber kostengünstig in Asien produziert wo Energie billig ist weil sie ohne größere Umweltauflagen erzeugt werden kann. Klar sind jetzt die Deutschen gerne gesehene Gäste in Peking, weil hier die Umwelttechnologien existieren die man auch dort einsetzen kann. Aber wie ich unsere plattnasigen Freunde dort kenne, werden die den Teufel tun sich den Standort mit Technologien zu versauen, die keinen Produktivitätsgewinn (sondern nur saubere Luft) bringen.

Und seltsamerweise setzen auch die Hardcore-Ökos gerne auf Geräte, die in Ländern entwickelt und gebaut wurden welche sich einen Teufel um Umweltstandards kümmern. Ex-DDR Bewohner kennen das Problem: wärend es in der BRD bereits hochwertige Computer zu kleinen Preisen gab, musste man in der DDR ein Vermögen hinblättern – wenn man überhaupt dran kam. Ein brauchbarer Rechner von heute, komplett entwickelt und gebaut in Deutschland würde meiner groben Schätzung nach 6.000 EUR kosten – ein Preis, wo auch Jürgen Trittin lieber zum ökologisch unwertvollen Asienprodukt greift.

Das ist doch alles sowas von Irrsinn und aus den Fugen geraten. Hier werden in DE flächendeckend mit hochem Aufwand kleine Ergebnisse erzielt wärend Peking im Smog versinkt. Und wenn die Chinesen ihre Umweltprobleme in den Griff bekommen haben, dann wandern halt aufgrund der nun exorbitanten Gesamtkosten die Produzenten woanders hin ab. Afrika und Südamerika ist ja noch nicht wirklich diesbezüglich erschlossen.

Der ganze Aufwand um Klimakonferenzen, energieintensive EU-Beschlüsse für Energiesparlampen und Staubsauger ist sowieso völlig am Thema vorbei: Ein Großteil der Bevölkerung Russlands, China, Indien, Afrika und Südamerika ist gierig auf Mobilität. Wenn die sich alle wirtschaftlich nach oben geschaufelt haben sodass jeder Haushalt mal wenigstens ein Auto hat (andere Länder: 3-5 Autos per Haushalt), dann ist die Kacke erst recht am Dampfen. Und ich glaube nicht, dass die PriesterPolitiker der Industrienationen den derzeit noch „unterentwickelten“ Menschen indoktrinieren können dass der Verzicht auf ein Auto oder Moped eine gute Sache ist für die Weltklimabilanz damit „wir“ hier einfach so weiterbröseln können.

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