Googles Datensammlerei

Ich bekomme langsam großen Respekt vor Google als Datensammler in meiner Privatsphäre.

Hatte vor 3 Monaten meinem Samsung Galaxy S4 mühsam beigebracht, dass es keinesfalls mehr meinen aktuellen Standort und auch nicht meine Fotos nach G+ weitergeben soll. Zum einen hat mein aktueller Standort höchstens meine Frau zu interessieren und für Fotos hab ich ne eigene Cloud.

Heute schau ich mal wieder auf G+ und siehe da, schon wieder Knipsbildchen von mir in G+ und auch die Standorte der letzten 31 Tage wurden brav übermittelt.

Keine Ahnung, welche App das Unauffällig wieder aktiviert hat oder ob das bei einem der 5-10 täglichen Updates passiert ist – ich hab jetzt die Faxen dicke und installier mir mal CyanogenMod weil man solche Sachen dort feiner justieren kann.

Nachtrag: ich hab einfach diese Anleitung durchgeackert. Allerdings kannte mein Debian 7 die android-tools nicht, aber die kann man sich nach dieser Liste schnell selber mit paar Eingaben kompilieren.

Nachdem ich begriffen habe, dass Lautstärke+ und Lautstärke- beim Booten zwei unterschiedliche Funktionen auslösen und das Telefon (entgegen der Anleitung) sich irgendwo nicht abschaltet sondern direkt neu startet, ging das alles friedlich vonstatten.

Jetzt hab ich ein recht friedliches Telefon, was auch ohne ein &“!@?-Konto bei Google startet und die „Zwangsdatenspende“ in Form meiner Termine, Kontakte, Fotos und Bewegungsdaten an den Internetkonzern fällt flach.

Doch: einer darf wissen, wo ich gerade bin: CyanogenMod selber hat mir Wunschgemäss einen Locator-Service für das Telefon eingerichtet mit dem ich das Telefon orten und ggf. aus der Ferne lahmlegen/löschen kann.

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