Klimaticker

Irgendwo war mal wieder eine Klimakonferenz, die viel CO2 ausgestossen – aber nichts verwertbares ausser „Schlimm, Schlimm, Schlimm“ hervorgebracht hat.

Aus dem Augenwinkel hab ich mal wieder die ständige Warnung erfasst, dass der Klimawandel Arten aussterben lässt.

Öh… Ja?

Und?

Ich war vor paar Wochen mit einem Schweizer Kunden in den Alpen radeln. Bei der Abfahrt von der Schwägalp ins Tal konnte ich eine prima Zeitreise durch 250 Millionen Jahre Erdgeschichte erleben. Irgendwo in der Mitte der Tour habe ich Formationen gesichtet, welche ehemalige Korallenriffe des Tethys darstellen könnten.

Könnte man eine Horde Wissenschaftler in die damalige Zeit zurückversetzen, würden sie in diesem Ur-Ozean des Mesozoikum mehr Arten identifizieren können als ihre Lebenszeit ausreicht.

Leider hatten die armen Korallen und Fische damals keine Lobby im Weltklimarat und weil die Erde was anderes mit ihnen vorhatte, sind in den Zeitläuften Unmengen von Arten ausgestorben und haben Platz gemacht für neue Geschöpfe – diesem Mechanismus verdankt übrigens auch der „Homo Sapiens“ seine Existenz.

Wäre es schon damals nach dem Willen von Greenpeace, Robin Wood, BUND & Konsorten gegangen, hätte die Dinosaurier überlebt und ich könnte morgens als Suchomimus gemütlich paar Lachse vertilgen statt hier über den Klimawandel nachzudenken (manchmal ist Intelligenz eher hinderlich, besonders wenns um den Nachtschlaf geht).

Ein Biologe (dessen Namen ich nicht veröffentlichen möchte) meinte mal ganz cool „Artensterben? Macht nichts – wenn eine Art stirbt, nehmen 10 andere Arten ihren Platz ein. Eine davon entwickelt sich zur neuen, dominierenden Art und ersetzt damit die Ausgestorbene. Gibt es keinen Ersatz, war es auch nicht wichtig.“

Und dieser Mechanismus funktioniert schon, seit die Erde biologisches Leben trägt – keine Ahnung wo die Grenze zu setzen ist, aber 3 Milliarden Jahre schon.

Wenn also irgendjemand Panik verbreitet, dass z.B. das Great Barrier Reef durch den Klimawandel vernichtet wird, dem muss ich zurufen dass dieses Korallenriff das Gesamtökosystem gelinde gesagt einen feuchten Kehrricht interessiert. Solche „dollen Dinger“ sind gekommen, sie sind gegangen und kamen an anderer Stelle wieder.

Wäre das „Great Barrier Reef“ irgendwo unerreichbar im Ozean – es würde sich keine Sau darum kümmern. Aber weil es eine Touristenattraktion ist, befürchtet man Einbussen im Touristikgeschäft und genau deshalb kommen solche Sachen ganz nach oben auf die Klimaagenda.

Genauso wie das Abschmelzen der Gletscher – alles Relikte aus der letzten Eiszeit als der Bodenseeraum mit einer ca. 1.2km dicken Eisschicht bedeckt war.

Nein, ich will hier keine „Klimaveränderungsleugnung“ betreiben.

Der Klimawandel hat seinen Fuß in der Tür, ob und in welche Richtung sich alles Entwickelt kann nicht mal eine Glaskugel beantworten. Erdgeschichtlich ist so manche Warmzeit recht aprupt durch eine bitterkalte Phase abgelöst worden oder hat nach einer kurzen Kälteperiode erst richtig zugelegt.

Etliche Hochkulturen der vergangenen 5.000 Jahren sind (meinem Gefühl nach) an Klimaveränderungen zugrunde gegangen. Siehe dazu den Wiki-Artikel zum Holozän, Abschnitt „Jungholozän“ und weitere Querverweise.

Schon unsere Vorfahren im Zeitpunkt des Entstehens unserer Kultur mussten damit umgehen. Damals sind die Völker einfach gewandert und haben sich das erobert, was sie für sie Angenehm empfunden haben.

Da das heute keiner mehr wirklich will, muss der nächste Krieg um die Energie verhindert werden – was bedeutet, dass man sich schnellstmöglich von fossilen Brennstoffen verabschieden sollte und alles auf Elektro umstellen muss.

Solar und Wind halte ich für unrentabel – die Fördermilliarden für deren Forschung hätte man besser in Kernfusion und verbesserte Kernkraftwerke sowie das Gebiet „Transmutation“ gesteckt.

Aber ich hab ja hier nix zu sagen 🙂

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