Danke, Heise Verlag

Die Foren des Heiseverlages zu ihren Publikationen waren früher ein Hort des respektvollen, zwischenmenschlichen Umgangs.

Wer damals die c’t und andere Publikationen aus dem Verlag gelesen hatte, gehörte zum gehobenen Kreis Informationstechnik – entsprechend schrieb man dort mit Realnamen und seiner Firmensignatur.

Ich weiss gar nicht mehr, wann sich das Niveau auf den IQ eines Stück frischen Weissbrotes absenkte – von der alten Garde bin nur noch ich und paar seltene Gäste wie zB. „AS400 Holger Scherer“ übrig geblieben und die wurden auch immer rarer. Wunderte mich, weil die schon immer für einen Aufklärenden oder auch Aufheiternden Kommentar gut waren.

Gut – mittlerweile hab ich es herausgefunden: Die „User ignorieren“-Liste ist nicht mehr auf 20 Einträge beschränkt sondern anscheinend endlos.

User, die Kommentare wie „Wer so ein Auto unbedint will, der wird sich wohl mit der Tatsache abfinden müssen, dass dazu auch Daten gesammelt werden (müssen). Wer das nicht will, der organisiert seine Fortbewegung eben anders. Es gibt ja genug Alternativen.“ absondern ohne darüber nachzudenken wie das ausserhalb der Großsstadt funktionieren soll habe ich früher versucht aufzuklären, dass das halt nicht so einfach ist wenn man ausserhalb einer Großstadt lebt.

Heute klicke ich nur noch auf „User ignorieren“, gut ist.

Paar „Diskussionsbäume“ (früher nannte man das einfach „Thread“ und jeder wusste, was gemeint ist) sehen jetzt zwar aus wie ein Vogelschwarm den jemand mit einer Schrotflinte bearbeitet hat… Aber wenn ich mal aus Neugierde reinschaue lassen die aufgeregten Antworten darauf schliessen, dass mal wieder ein Vollidiot oder ein professioneller Troll am Werk war.

Vielleicht sollte ich die „ich antworte auch auf Trolle“-Benutzer auch noch in die Ignorierliste stopfen.

Oder ihnen einen Hinweis geben, dass die Ignoreliste nicht mehr so stark beschränkt ist. Vielleicht werden die Heise-Foren dadurch wieder etwas lesbarer.

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