Samos 2015 – Teil 7 (Endlich Wochenende)

Das Wochenende hat den Vorteil, dass es weniger Kunden auffällt wenn die Server ihre eigene Vorstellung von „ordnungsgemässer Arbeit“ haben. So wäre jetzt die optimale Gelegenheit gewesen, mal zu schauen ob die Badehose noch passt – aber bei 17°C und Wolkenbrüchen ist das weniger Spassig.

Regen

So sah es auf der Westseite aus. Das linke Bein meiner Frau war mittlerweile an der wirklich schwergängigen Kupplung des Jeep gestählt dass noch ein Ausflug an die Ostseite machbar war.


Und dort sah das Wetter schon ganz anders aus:

Ein Anblick so schön dass man Zahnschmerzen vor Glück bekommt - Sonne!

Ein Anblick so schön dass man Zahnschmerzen vor Glück bekommt – Sonne!

Blick in die Tiefebene im Süden von Samos. Aufnahme kurz vor der Umfahrung des Berg "Martini" (oder war es Ouzo?)

Blick in die Tiefebene im Süden von Samos. Aufnahme kurz vor der Umfahrung des Berg „Martini“ (oder war es Ouzo?)

Blick auf die Insel Σαμιοπούλα - die Farben sind echt!

Blick auf die Insel Σαμιοπούλα – die Farben sind echt!

Die eine oder andere Kapelle gewidmet dem Propheten Elias war auch auf dem Weg. Der rote Kittel auf dem Bild am linken Rand gehörte einem seltsamen Paar auf einem Moped: er eher klein, sie eine hochgewachsene Frau. Klar dass „er“ vorne sass und sie hinten den Überblick hatte.

Trockenen Fußes erreichten wir das „Heraion von Samos„. Im Kassenhäuslein sassen zwei weibliche Teenager, schweigend ins Gespräch vertieft als eine Gruppe von zwei Touristen, blitzeschnelle langsam zu ihnen stiess. Nach Zahlung des Obolus sprudelte eine der Beiden artig ihren Text über die Anlage heraus und übergab mir eine Eintrittskarte.

Der Höhepunkt der Anlage ist das nachfolgend vorgestellte Mosaik wo ich mir erlaubt habe, die Farben etwas hervorzuheben. Leider liegt dieses Juwel etwas Abseits des eigentlichen Pfades ungeschützt unter freiem Himmel – an anderen Orten wäre das schon längst eingehaust, konserviert und mit 2 EUR Zusatzeintritt versehen worden.

Mosaik

Ansonsten ist es recht verwirrend dort, was daran liegen mag dass auf dem Gelände nacheinander unterschiedliche Kulte und Religionen im wahrsten Sinne des Wortes „aufeinander aufgebaut“ haben. Ausser uns war nur noch eine kleine, tiefschwarze Katze auf dem Gelände – Hinweise auf einen (naheliegenden) Katzenkult der alten Griechen haben wir nicht gefunden.

Weiter gehts hier zum vorletzten Teil…

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