Debattenkultur: Ein Volk der Beleidigten

Schöner Artikel von Simon Urban in der ZEIT Online.

Nun ist […] der jüngste Pseudo-Skandal in einer schier unendlichen Reihe aufgebauschter Proteste von Aktivisten, Lobbyisten, Inklusionisten und anderen empfindsamen Geistern. Sogenannte Shitstorms erleben wir mittlerweile wöchentlich, #aufschrei-Varianten ungefähr im Halbjahrestakt. Die Wartezeit auf den nächsten vermeintlichen Eklat nutzt die sogenannte Netzgemeinde für orthografisch fragwürdige Fortschreibungen der Debatten in den Kommentarfunktionen der Sozialen Netzwerke. Wenn Empörung eine Sportart wäre, würde Deutschland wohl auf Jahre die Olympiasieger stellen.

http://www.zeit.de/kultur/2016-07/deutschland-beleidigtsein-debattenkultur-empfindlichkeit-polemik/komplettansicht

Dazu passend: Quer vom 28.07.2016, darunter „Frauenfeindlicher Fischfang“. Ich hab den Abschnitt nur solange gesehen, bis die PETA-Aktivisten angefangen haben, verbale Umweltverschmutzung zu betreiben – ehe ich noch mehr Wortmüll aus dem Wohnzimmer fegen muss habe ich flink abgeschaltet.

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