Gartenteich fast fertig…

Die Wasserzuläufe sollten eigentlich Amphoren aus Terracotta sein aber meine Frau hat im Fundus eines Kollegen („Verkauf das mal auf eBay“) etwas besseres gefunden: eine Bodenvase aus Kupfer und eine kleinere Zinnkanne.

Mit dem Dremel hinten ein unrundes Loch reingefräst, jeweils eine Bordwanddurchführung 1 1/4″ mit passenden 42mm Siphon-Dichtungen reingeschraubt, Schlauch dran – fertig. Zusammen mit Tochter Larissa und Kollege Eddie noch schnell Ideen zusammengeschmissen für die Halterung – am Ende wurde es ein 12x12mm Vierkantholm aus Aluminium für die Verankerung in der Erde sowie Alustreifen bzw. Winkel zum Anschluss an die Kannen. 3mm Nieten halten den Kram zusammen – sitzt, passt, wackelt und hat Luft.

Gemeinsam wurden die „Wasserauslässe“ positioniert und zugehörige Schläuche verbuddelt, wärend Larissa den Bachlauf wirklich gut neu geformt hat wurden Steine gewaschen und die Teichfolie damit fixiert.

Weil wir so schön im Schaffen waren wurde noch schnell der Graben für die Stromleitung gebuddelt und die zugehörige Anschlussleitung freigelegt. Ich hasse Kabelmuffen weil ich die hier im Garten nur flach auf dem Bauch verklemmen kann weil mindestens die abzweigende Strippe verdrilltes Weichkupfer ist was nicht in die Lüsterklemme will und das Zugiessen mit Epoxydharz auch immer ein Abenteuer ist (entweder man giesst zu früh und das Harz läuft aus oder zu spät und man bekommt es nicht mehr in die Muffe). Ich habe mal eine der neuen Gel-Muffen von Kopp probiert – wenn beim nächsten Regen der FI auslöst haue ich das den Kollegen mit einer LART-Peitsche um die Ohren.

Ergebnis: die Wassereinläufe sind soweit OK, der Rechte verspritzt etwas zu sehr Wasser über den Rand. Habe den Einlauf etwas gedrosselt und nun hat der Y-Verteiler hinter dem Hügel eine kleine Leckage (anscheinend nur, wenn man am Ventil dreht – hoffentlich…)

Die beiden Grünlinge links hat Karin aus einem Entwässerungskanal rechts der Nidder gezogen, Fazit nach 4 Tagen: Die fühlen sich hier richtig wohl.

Um nicht gerade eine Pflanze auf der „Liste der nach BArtSchV geschützten Pflanzen“ zu erwischen machen Karin und ich eine kurze Statistik – alles was zwischen Heldenbergen und Altenstadt explosionsartig wächst, davon wird am Ende ein Muster mitgenommen.

Ich glaube nicht, dass die Nidder ausgerechnet der Zedern-Wachholder ein Refugium bietet 🙂

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