Nachschlag zu Cerber v3

War nicht Cerber v3 sondern schon v5 – bis da ein allgemein zugängliches Entschlüsselungstool auf dem Markt ist werden noch Wochen vergehen.

Merksatz: Von einem PC, dessen Daten alle Schrott sind, muss man auch nicht mehr viel Daten übernehmen denn lediglich die outlook.pst hat es überlebt (vermutlich aber auch nur, weil sie just in diesem Moment die 4GB Grösse erreicht hat und eh nicht mehr zugänglich war).

Zum Thema „Nutzen von Virenscannern“ hier ein Artikel in der F.A.Z. „Antiviren-Software: Wirkungslose Wächter

Bei der Neuinstallation zeigte sich, welche Probleme selbst im Jahre 2017 noch auftreten können.

1) Installation von Office 2010: Anscheinend wurde damals meinem Admin-Vorgänger ein Lizenz-Schlüssel aus einem Volumenvertrag verkauft der nun gesperrt ist und sich nur noch telefonisch aktivieren lässt. Dummerweise ist die telefonische Aktivierung für dieses Produkt seit Januar 2017 nicht mehr möglich, obwohl der Support erst Ende 2017 ausläuft. Defacto hat der Kunde eine Menge Geld für (damals) legale Lizenzen ausgegeben, kann nun das Produkt nicht mehr nutzen und man muss halbseidene Wege begehen.

Nervfaktor: Extrem

2) DATEV war früher mein persönlicher Horror bei der Installation, mittlerweile sind die meissten Pakete auf „online“ umgestellt und funktionieren zumindest im IE11 problemlos. Und daher läuft die Installation – innerhalb der Parameter „aktuelles Windows“ schmerzfrei: Smartcard oder mID-Stick anschliessen, von der DATEV-Homepage das kleine Sicherheitspaket installieren und schon hat man einen Link auf dem Desktop mit dem man auf seine Daten zugreifen kann. Der Rest war auch trivial, mittlerweile sind die Softwarepakete recht ansprechend geworden.

Nervfaktor: Null… Es gibt sogar eine freundliche Community unter https://www.datev-community.de/welcome die mir bei bei einer kleinen Frage geholfen hat.

3) Silver-DAT…. „DAT“ ist die „Deutsche Automobil Treuhand“ und die hat eine eierlegendewollmilchsau-Software von der mein Kunde nur das Modul für die Fahrzeugbewertung nutzt. Traditionelle Client-Server Anwendung bei der ich den Serverpart neu installieren musste. Den Support bei der DAT schätze ich sehr weil er reibungslos funktioniert. Aber manchmal (wie heute) fühle ich mich dort etwas zu sehr „Bemuttert“ denn ausser dem Lizenzkey brauchte ich nichts – trotzdem hat der Kollege via Teamviewer vom Autobahnrastplatz komplett alles installiert, alle Daten eingetragen usw.. Kostet meinen Kunden knapp 100 EUR, mit 25 EUR für die Generierung des Lizenzschlüssels wäre es auch getan gewesen.

Nervfaktor: Auf Kosten meines Kunden gut 1h nett mit einem Supportkollegen geplaudert. Das wird er verkraften können / müssen.

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