Grüne im Umfragetief

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat einen Kommentar von Thomas Fricke veröffentlicht in dem es darum geht, dass „Die Grünen“ von Deutschlands hochoberster Klimaschutzpartei etliche Fehler begangen haben die sie jetzt auf die hintersten Umfrageränge verweisen.

Schlagzeile: „Das Klima schlägt Kapriolen, die Autoindustrie kriselt: Trotzdem torkeln die Grünen, Deutschlands hochoberste Klimaschutzpartei, bei der Bundestagswahl auf den wohl letzten Platz im Parlament zu. Warum?

Und postuliert „Das Problem liegt womöglich eher im Kern der Kampagne. So bitter es sein mag: Es gibt etliche Indizien dafür, dass es schwer ist, Menschen mit der Bedrohung des Klimas zu mobilisieren. Der Chefredakteur eines großen Magazins erklärte mir unlängst, es gebe einfach zwei Themen, die sich als Titel ganz schlecht verkaufen: die Digitalisierung und der Klimawandel. Meine Vermutung: Beide Themen sind zwar enorm wichtig, aber für die menschliche Wahrnehmung einfach (noch) zu abstrakt.

Das Problem liegt meiner Meinung nach wo anders: die Grünen und die zahlreichen in ihrem Windschatten surfenden selbsternannten „Umweltschutzorganisationen“, „Umweltinstitute“ und natürlich die davon profitierenden Panik-Journalisten haben in den letzten Jahren die Geduld der Bevölkerung einfach überstrapaziert.

Der Charakter der Grünen ist durch einen quasireligiösen Absolutheitsanspruch geprägt deren Ziel die Verbesserung des Menschen ist. Und das ist der Punkt, wo ich und auch viele meiner Bekannten zweifeln ob eine absolut technologiefeindliche Gruppierung dazu überhaupt in der Lage ist.

Denn defacto läuft die gesammte Parteiprogrammatik der Grünen auf ein Deutschland hinaus, welches sich auf der einen Seite von der eigenen Scholle völlig natürlich und ohne Gifte der bösen Konzerne ernährt und sich auf der anderen Seite selbstverständlich an den Errungenschaften billiger Elektronik labt, deren Rohstoffe und Teile fernab jeglicher Umweltstandards von Kindern aus der Erde geholt oder in riesigen Fabriken zusammengesetzt werden.

Dass das nicht geht, sagt der gesunde Menschenverstand der den Grünen schon länger abhanden gekommen ist.

„Veggie-Day“ war so eine Sache. „Gesund, gesund, gesund!“ ist das ewige Mantra. Chemie ist ungesund, Natur ist gesund. Der pausbäckigen Claudia „Ich muss jetzt zur Castor-Demo“ würde ich gerne mal einen Tollkirsch- Schierlingssalat servieren. „Tierische Fette“ sind ungesund, „Eier sind wegen Cholesterin ungesund“ – dass dem nicht so ist und die angeblich achso gesunde Magarine eher schädlich ist, hat sich auch bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung etabliert.

Oder der Kampf der Grünen gegen die Plastiktüte. Wurde wärend des Kieler Parteitages 2011 nach aussen von der „linksversifften Presse“ als ein Fanal gesehen welches Hoffnung für unsere geschundene Erde gibt. Statt den Kram journalistisch unter „Symbolpolitik“ abzuhaken wurde der Grünquark fast Monatelang mit Schockbildern von erstickten Meeresgetier breitgetreten. Ich dachte mir damals nur „Hm, wer nutzt heutzutage noch Einwegtüten und schmeisst sie ins Meer?“ und fand niemanden. Lediglich die Erkenntnis, dass eher die „Unterschicht“ mit Einwegtüten hantiert – und die können sich einen „Grünen Lebensstil“ kaum leisten.

Und ihren wichtigsten Punkt haben sie ja erreicht: „Atomkraft nein Danke!“.

Dass eine technoligiefeindliche Partei allerdings irgendwie noch den Nimbus erhebt, die Energiewende in irgendeiner Art und Weise zu stemmen und kein Journalist dagegen aufmuckt kann ich mir nur dadurch erklären dass Grüne wie Journalisten glauben dass Strom einfach so aus der Steckdose kommt.

Scheiss Fachkräftemangel….

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