Mittelspannungsstörung

Heute gegen 13:30 Uhr fiepte es im ganzen Haus ganz mächtig: Überall sind die USVs angesprungen um die wichtigsten Rechner mit Strom zu versorgen.

Ich habe sofort alle Sicherungskästen untersucht und auch die Hauptsicherung überprüft: alles vom Feinsten. Mittlerweile ist eine der NachbarInnen aufgelaufen und auch Sie war ohne Stromversorgung.

Als die USVs gar kläglich fiepten habe ich das Notstromaggregat aus dem Keller geholt, befüllt und gestartet. Ich hatte kaum meinen Arbeitsplatz angeschlossen, war der Strom wieder da.

15min gewartet und Kabel sowie Notstromaggregat abgebaut – ab zum Einkaufen.

An der Tanke in Heldenbergen den jungen Mann gefragt, ob es hier auch einen Ausfall gab. Der hat mich angeschaut wie ein Alien, einen Wegfall der Stromversorgung gehört für die Kiddies anscheinend in den Bereich von schlechten Märchen.

Der Rewe zwischen Heldenbergen und Windecken war anscheinend nicht betroffen und wir konnten ungestört Einkaufen.

Zurück in Büro und Haus eröffnete mir meine Frau „Schlechte Neuigkeiten: Immer noch kein Strom“.

Ich erinnerte mich schwach, dass die OVAG aktuell „mein“ Netz betreut und da die Mobilfunkverbindung noch funktionierte habe ich bei der Servicestelle angerufen. Meine Störungsmeldung wurde mit der Frage „Ostheim oder Windecken?“ beantwortet und die Mitarbeiterin konnte mir „nur“ sagen „ja, das Problem ist bekannt – ein Kollege hat mir zugerufen dass es eine „Mittelspannungstörung“ ist – was mir wiederum recht viel sagte.

Also wieder Notstromaggregat aufgebaut, Kabel gezogen und angeschlossen. Danach in den Keller gegangen um festzustellen, dass dort wohl alles funktioniert – es hat nur die Sicherung fürs Büro rausgehauen. Trotzdem meinen PC eine Stunde übers Notstromaggregat laufen lassen damit die USV sich auffüllt.

Interessant dass meine andere Nachbarin mich am hantieren mit dem Generator beobachtete und fragte ob ich auch keinen Strom mehr hätte.

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