Eisbär, Panda, Löwe & Co

Das geliebte Eheweib schaut gerade eine Dokumentation über Hyänen.

Hyänen sind als trotz ihres Status als „Raubtier“ hoch sozialisiert. Gerade Tüpfelhyänen bilden Clans die bis zu 80 Tiere umfassen könen. Die weiblichen Tiere haben das Sagen und vererben ihren Rang in der Gruppe – ein Verhalten, was man im Tierreich bislang bei Affen und hier insbesondere bei den Pavianen beobachten konnte. Sie kümmern sich aufopferungsvoll um ihren Nachwuchs und teilen auch vorverdautes Fleisch mit alten Mitgliedern des Clans. Sie sind exzellente Jäger die in Gruppen zusammenarbeiten und als Aas- und Pflanzenfresser ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems.

Ihr Problem: weil sie so „verschlagen“ herumlaufen und schauen, mag sie keiner. „Hyäne“ ist ein Schimpfwort, sie gelten auf der einen Seite als grausam und gefährlich und werden nur selten ob ihrer Kraft und Ausdauer als heilige Tiere verehrt.

Also finden wir Hyänen nicht gut.

Spinnen und Schlangen finden wir auch nicht gut, obwohl sie wirklich sehr nützlich für das Ökosystem sind.

Pandas finden wir gut. Der Angstkonzern WWF hat diesen süssen, kuscheligen Vertreter der Art der Ursidae in sein Logo übernommen, der Wikipedia-Artikel hat auf meinem grossen Bildschirm 12 Seiten (die Hyänen gerade mal 3). Pandas werden gehätschelt und bekommen sogar „Panda Pornos“ vorgespielt um sie zur Fortpflanzung anzuregen.

Der Panda hat sich in einer recht lange existierenden ökologischen Nische bequem eingerichtet und je nach Lesart war es eine klimatische Veränderung oder der Mensch der seinen Niedergang eingeläutet hat. Der ökologische Nutzen der Pandas geht gegen Null – die Gattung des „Ailuropoda melanoleuca“ könnte völlig problemlos aussterben.

Der Eisbär wird als Verlierer des Klimawandels auch permanent bis zum Erbrechen hochgekocht. Der arme arme Bär – bald kein Eis mehr worauf er wandern kann. Schonmal einem Vertreter der Spezies Ursus maritimus bei der Nahrungsaufnahme beobachtet? Der schleicht sich per Wasser und zu Lande an die nieeeeedlichen und total süüüüüssen Ringelrobben heran und zerfleischt sein Opfer so dass das Blut über mehrere Quadratmeter spritzt und die weisse, jungfräuliche Eisscholle mit Blut getränkt nicht mehr wirklich eine Kulisse für die üblichen „achwiesüsss“ Naturfilme gemäss dem Motto „Sauberer, weisser Bär auf sauberen, weissen Eiss“ abgeben.

Löwen… auch so ein Thema. Männliche Löwen erobern ein Rudel und töten dann alle männlichen Nachkommen ihrer Vorgänger. Kommt das bekannt vor?

Einen Sinn in der Existenz von Eisbär, Panda, Löwe & Co. gibt es heute nicht mehr.

Der Panda ist in einer evolutionären Sackgasse gelandet wo er schon vor geschätzten 650 Generationen nicht mehr herauswollte (10.000 Jahre, 15 Jahre für eine Generation).

Der Eisbär als Spitzenprädator (also eine Spezies, die an der Spitze der Nahrungskette steht) wird sich vermutlich wieder mit dem Braunbären vereinigen und eine auf das neue Klima angepasste Art bilden.

Der oft fälschlicherweise so genannte „König der Steppe“ ist ebenfalls so ein Spitzenprädator – aber so spezialisiert dass er aussterben wird. Sein Wegfall würde das Ökosystem nicht interessieren.

Darwin hat mal die These von „Survival of the fittest“ aufgestellt. Jeder Engländer weiss, was damit gemeint ist – aber eine 1:1 Übersetzung ins Deutsche ist recht schwer. Ich denke, „Überleben wird, der sich seiner Umwelt am besten anpasst“ ist eine brauchbare Übersetzung.

In diesem Sinne sind WWF, Greenpeace und sonstige Angstmacher optimal in dieses System eingebunden: Sie sammeln Spendengelder die (nach aussen hin) zum Erhalt von Arten eingesetzt werden die sich selber in die Looserposition manövriert haben. In Wirklichkeit werden damit nur Mitarbeiter finanziert die den festen Glauben haben irgendwas zu bewirken – defacto kann man die meissten „Umweltschschutzorganisationen“ mit Pandas in einen Käfig stecken damit sie gemeinsam Aussterben können.

Der Mensch ist übrigens auch ein Spitzenprädator – Versuche der Natur, die Gattung „Homo sapiens“ insgesamt zum Aussterben zu bringen, sind bislang gescheitert.

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