Berliner Hintergrundgespräche

Hintergrundgespräche in Berlin sind sowas, wo der/die amtierende/r Kanzler/in ausgewählte Journalist/innen halt zu Hintergrundgesprächen einlädt.

Die Auswahl wird schon so sein, dass die beteiligten Journalisten ungefähr eine Ahnung haben wohin der Kurs gehen wird, aber das nicht so schreiben dürfen weil sie dann ihre Quellen nennen müssten und das ist kontraproduktiv zu einem „Hintergrundgespräch“.

Zapp visualisiert das in einem 5min Beitrag mit Journalistengesprächen über das „geben und nehmen“ und dass ein Journalist mit Namen Jost Müller-Neuhof da mehr Transparenz einfordert.

Meine Persönliche Meinung dazu:

1) Der Deutsche Journalismus ist schon lange zu einem Skandalsuchgerät degeneriert. Den „Dieselskandal“ gibt es eigentlich nicht, den „VW-Dieselskandal“ noch weniger (weil alle Hersteller die Vorgaben „sehr streng“ zu ihren Gunsten auslegen). Die Schein-Prolematik von Glyphosat überlassen alle Journalisten mittlerweile wieder und gerne den Spendenfinanzierten Angstmacherkonzernen wie Foodwatch, Greenpeace usw ohne überhaupt einen Gedanken daran zu verschwenden welche Horrorherbizide nach einem Verbot zum Einsatz kommen werden.

2) Ich würde als Kanzler, Chef oder sonstwer auch nur Journalisten einladen die eine ungefähre Vorstellung davon haben wohin der Kurs geht, das dann entsprechend interpretieren und journalistisch aufbereitet unters Volk bringen können – wie in Punkt 1 angemerkt wollen meissten Journalisten ja mittlerweile nicht mehr ein Thema durchdringen sondern nur noch mit ihrer Schlagzeile der Erste sein.

Und überhaupt bin ich der Meinung, dass die heutige Presselandschaft nicht mehr den Erfordernissen des kommenden Jahres 2018 entspricht.

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