Das Filet ist im Eimer

Nachdem meine Experimente mit „langsamen Garen“ im Backofen daran gescheitert sind, dass der doofe Automat die Temperatur nicht wirklich gut halten kann und das Fleisch trotz Einpackens an der Oberfläche etwas trocken wurde (das Innere war stets schmackhaft) habe ich mal Geräte aus meiner Firma zweckentfremdet.

Ein Rinderfilet „aus der Mitte“ von der Metzgerei Jost für 10 EUR, sachgerecht im ESD-Vakuum-Beutel verschweisst und im Wasserbad bei 55°C über 1:30h gegart.

Da es im Haushalt keinen Kochtopf gibt, der von den Abmessungen her mit dem „Sous-Vide“ Thermostat klar kommt, habe ich einfach einen Putzeimer genommen. Ob nun das Fleisch 1h oder 3h bei 55°C gart ist egal, wenn es gar ist ist es gar. Diese „Thermostate“ sind recht schlicht gebaut: Heizelement, Umwälzpumpe und bisserl Elektronik für die Regelung. Man stellt die Zieltemperatur und Garzeit ein, startet den Vorgang und wartet bis das Wasser aufgeheizt ist. Dann das Beutel-Gargut im Wasser versenken und ggf. mit einem Löffel beschweren – fertig.

Wenn das Fleisch dann durchgegart ist, noch mal durch die rotglühende, gusseiserne Pfanne gezogen. Dazu Kroketten aus dem Gefrierfach und Kräuterbutter – lecker.

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