Ökostromlügen

Jetzt wollte ich doch nur mal wissen, wieviel Öko in Ökostrom ist und lande beim ersten Suchtreffer auf folgende Aussage:

In der Höhe des Ökostromverbrauchs speisen Ökostromanbieter Strom aus nachwachsenden bzw. erneuerbaren Ressourcen wie Biomasse und Wind ins Netz ein.

Dazu das 1. Kirchhoffsche Gesetz (Knotenpunktregel): In einem Knotenpunkt eines elektrischen Netzwerkes ist die Summe der zufließenden Ströme gleich der Summe der abfließenden Ströme.

Oder vereinfacht gesagt: Es gibt keine Stromproduktion ohne Abnehmer und umgekehrt muss es für jeden Abnehmer sofort ein Produzent gefunden werden.

Das mag bei Biomassekraftwerken noch halbwegs glaubhaft wirken, bei Windenergieanlagen sind solche Aussagen vollends im Reich der Märchen denn der Wind bläst nicht stärker wenn ich jetzt morgens um 2 Uhr den Backofen einschalte (genauso wie auch nicht die Sonne extra für mich scheinen wird). Bei Wind wärenoch vorstellbar, dass es genau jetzt eine Überproduktion gibt die bislang in Wärme verwandelt wurde und nun meinen Backofen betreibt – die Konsequenz wäre, dass man soviele Windräder hinstellt dass immer eine Überproduktion stattfindet die ggf. verwertbar ist – die Konsequenzen würden mir Albträume verursachen.

Insofern sind solche (gutgemeinten) Sprüche völliger Schwachsinn.

 

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