Abenteuer Küche – der Auszug

Meine Zahnärztin hat wie immer schnell und sauber gearbeitet, mich aber mit der unangenehmen Nachricht überrascht dass bei mir die Zähne nur noch aus Füllungen bestehen und daher durch Kronen zu ersetzen sind. Bin mal gespannt wieviel der Kram kosten wird.

Danach noch 2 autarke Computer angetreten (AEG Prinzip: Auschalten, Einschalten, Geht), im Baumarkt eine Kastenform für Kuchen besorgt und im Lidl in Heldenbergen eine Kuchenbackmischung und ein sechserpack Eier besorgt. Ich will nämlich mal schauen, ob der neue Backofen und ich als Kuchenbäcker taugen. Meine Frau hat nämlich ihr Talent als Kuchenbäckerin von Ihrer Mutter geerbt – dieses Talent setzt sie aber leider mittlerweile nur noch sehr selten ein (ich glaube das letzte Mal war es ein Frankfurter Kranz für ihren Ex-Mann. Honi soit qui mal y pense – es war das Geburtstagsgeschenk ihrer Tochter an deren Erzeuger).

Also: selbst ist der Mann.

Dann auf die Bank für Bargeld und am Teelädchen vorbei. „Am“ deshalb weil Frau Lindner gerade Urlaub macht, also kein „im“. Also weiter nach Ostheim um beim Metzger meine Schulden zu bezahlen.

Ankunft im Büro, kurze Meditation und anschliessend Anruf bei meinem Lieblingsküchendesigner. Der war in er Mittagspause, konnte bei seinem Kollegen aber eine Bitte um Rückruf hinterlassen. 30min hatte ich den Meister in der Leitung. Ich lobte seine Planung und die perfekte Ausführung, musste dann aber zuerst als Vorbereitung einen kleinen Mangel zu Protokoll bringen: die Wasserarmatur war so doof montiert, dass sich der Ausleger entweder nicht ganz bis zur Wand oder nicht ganz von der Ablage weg schwenken lies. Ergo ist er immer im Weg, das sollte sich ändern lassen.

Danach zum grossen Knall, nämlich dem Kühlschrank ohne Gefriermöglichkeit. Verwunderung auch dort, dass „PerfectFresh-Zone“ nix mit Tiefkühlen zu tun hat. Da wir beim Verkaufsgespräch darauf hingewiesen hatten dass wir eine Kühl-Gefrierkombi brauchen und ich, meine Frau, der Verkäufer und die Monteure davon ausgegangen sind dass da wirklich ein Gefrierfach mit 3 Schubladen drin ist läuft es wohl auf BGB § 434ff hinaus.

Lässt sich aber eigentlich Problemlos abwickeln: Wir tauschen mit einer Kühl-Gefrierkombo aus der Ausstellung, ich zahle die Differenz von 50 EUR zum Straßenverkaufspreis sowie Austausch hier (2h à 30€). Da die aktuelle Tür anscheinend für den anderen Kühlschrank nicht passt, habe ich hierfür Kostenteilung angeregt. Meine Frau wird mich dafür hassen, aber wenn ich dem Verkäufer nicht bisserl Zucker für seine Argumentation gegenüber seinem Boss gebe wird das gar nix.

Das Problem wird jetzt erstmal vertagt weil beim Küchenhersteller Nolte nachgefragt werden muss ob eventuell die alte Tür für die neue Kombi nutzbar ist. Und letztendlich muss einer der Chefs die Transaktion absegnen – denn ich zahle ja nur die externen Kosten und nicht den Aufwand, der im Hause entsteht.

Achso – der „Auszug“: Heute kamen die Auszugsschienen für meinen Juno Gambfnackofen 🙂

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