Nervenattacke

Meine Firma hat zwei Rufnummern: die eine steht nur auf meiner Firmenhomepage und wird lediglich von Vertretern angerufen. Meisstens gehe ich da nicht dran.

„Wer abnimmt, hat mehr vom Telefon“ – heute war ich mal gnädig.

Erster Anruf einer Süddeutschen Firma, die mir Toner und Tinte für meine Drucker verkaufen wollte. Ich sagte nur „Ich bekomme das Zeug Channel minus fünfzehn Prozent weil ich Software für den Hersteller erstelle. Können Sie mithalten?“ Die Dame war wenigstens so professionell dass sie kapierte um was es ging und wir haben uns herzlich voneinander verabschiedet.

Der nächste Anrufer kam von einer Mobilnetznummer im Auftrag eines Unternehmens für Werbeartikel. Es ging um einen Termin bei mir im Hause weil die Vertriebsdame die nächste Woche in meiner Gegend sei. Der sächsischen Dialekt kam mir so bekannt vor und ich konnte mich entsinnen, dass ich letztes Jahr die Vertriebsdame im Hause hatte. Die war stinkesauer dass ihr ein Termin aufs Auge gedrückt wurde bei dem vorher schon klar war dass nichts herauskam. Hab das der Telefonistin auch so gesagt – die hat überhaupt nicht verstanden um was es ging und gab erst auf, als ich etwas grob wurde.

Nein – ich habe ja grundsätzlich nichts gegen B2B Coldcalls, ab und zu ist mal was interessantes dabei. Aber wenn die Gegenseite nach der Schilderung „das machen wir und das passt einfach nicht“ noch lange herumzappelt statt sich höflich zu verabschieden, dann machts für beide Seiten keinen Spass.

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