Man wird doch betrogen, überall….

Ich daddele gerne am PC, aber seit Windows 7 geht mir das völlig ab weil ich dazu von Linux nach Windows booten muss.

Gut- Abhilfe scheint greifbar, aber bis dahin bedeutet ein Boot ins Windows erstmal stundenlang Zwangs-Updates für das Betriebssystem und für die installierten Spiele weitere Updates via Steam herunterzuladen. Mein (hoffentlich bald kommendes Highspeed-Internet) wird da kaum was helfen weil die Downloadserver für Windows-Updates (und Steam sowieso) permanent überlastet sind.

Deshalb zocke ich gerne Spiele, die mit Flash etc. im Browser laufen. Dieser Tage bin ich auf ein recht witziges Multiplayer Spiel gestossen, was mich an das alte „Sacred“ erinnert. Kostet auch nichts, allerdings wird es ohne monetären Zuschuss an die Entwickler nach paar Tagen etwas zäh weiter zu kommen – also lässt man das Spiel sein, macht es ohne reales Geld (geht auch) oder legt bisserl Geld auf den Tresen.

Dieses Spiel macht mir viel Spass, wenn ich es vergleichbar als PC-Game für Windows kaufe muss ich auch mindestens 40 EUR ausgeben und hab noch den Frust mit dem oben genannten Ärgernissen.

Und das geht dann den Weg des Jahres 2013: man wird auf Paypal weitergeleitet, bezahlt, das Geld wird von Paypal von der Kreditkarte oder Bankkonto eingezogen. Die recht erklecklichen Gebühren trägt der Zahlungsempfänger, darum geben die meissten Spielehersteller Rabatt wenn für grössere Summen als ein Taschengeld Umsatz gemacht werden soll.

Präsentiert wurde mir dann vom Spiel eine Tabelle ähnlich dieser – nur dass die dritte Spalte nicht existiert (die hab ich selber ausgerechnet):
[table id=2 /]

Also: für den Einsatz von 4,99 EUR bekommt mab 500 der Spielwährung, für 9,99 EUR 1000 Stück. Sieht man sich das genauer an, kommt da kein Rabatt sondern ein Verlustgeschäft für den Spieler heraus (siehe Spalte 3): kauft man für 9,99 EUR ein, müssten eigentlich 1001 Einheiten der Spielwährung herausgerückt werden – jedenfalls wenn man mit den Zahlen der 4,99 EUR Transaktion rechnet. Krasser wird es bei einer Investition von 299,00 EUR (es soll Leute geben, die sowas tun): der Verlust beträgt 59 Einheiten der Spielwährung.

Kann man kaum mit den Transaktionsgebühren von Paypal verargumentieren, die sind bei solchen „Kleintransaktionen“ immer prozentual zum Umsatz.

Naja – verstehe einer die Hersteller.

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