Das Allmachtsparadoxon

„Das Allmachtsparadoxon ist ein philosophisches Paradoxon, das bei der Anwendung von Logik auf ein allmächtiges Wesen auftritt. Das Paradoxon beruht auf der Frage, ob ein allmächtiges Wesen in der Lage ist, etwas zu tun, was seine eigene Allmacht einschränkt, wodurch es seine Allmacht verlieren würde.“

Das klassische Beispiel ist: „Kann ein allmächtiges Wesen einen so schweren Stein erschaffen, dass es ihn selbst nicht hochheben kann?

Die Logik wäre dann:

    1) Das Wesen kann entweder einen Stein schaffen, welchen es selbst nicht heben kann, oder es kann keinen Stein schaffen, den es selbst nicht heben kann.
    2) Wenn das Wesen einen Stein erschaffen kann, welchen es nicht heben kann, so ist es nicht allmächtig.
    3) Wenn das Wesen keinen Stein schaffen kann, welchen es selbst nicht heben kann, so ist es nicht allmächtig.

Man sollte dieses Allmachtsparadoxon gelegentlich mit der mordernen Physik verknüpfen:

10: Der „Allmächtige Schöpfer“ erschafft einen Stein und hebt ihn hoch.
20: Wenn er ihn hochheben kann, packt er auf den Stein einen weitern Stein drauf.
30: IF steingewicht < unendlich GOTO 10 ELSE CALL collapse: CALL urknall: GOTO 10 Sobald der Stein also ein unendliches Gewicht erreicht hat, kontrahiert er das Universum in unendlich kleiner Zeit auf einen unendlich kleinen Punkt - aus dem irgendwann ein neues Universum entsteht. Rätsel gelöst: Gott kann, aber er zerstört sich dabei selber.

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