Das Firmenfahrrad

2012 hat ein Leasingunternehmen namens Leaserad beim Bundesfinanzministerium durchgesetzt, dass Fahrräder auch unter die 1%-Regelung fallen.

Und daher hat meine Firma seinem Lieblingsgeschäftsführer ein Dienstfahrrad spendiert. Schön mit Korb vorne damit er die Briefe zum Briefkasten bringen kann. Und natürlich unten einen Motor von Bosch, damit er auch wieder entspannt ins Büro zurückkommt.

In den letzten 2 Monaten hat sich eine gewisse Liebe zum vorher gehassten Velo eingestellt. Denn mein Büro ist eingekesselt zwischen diversen Hügeln und Hauptverkehrsstrassen – egal wie ich es mache: entweder einen steilen Berg hochstrampeln oder sich im Berufsverkehr übermässig in Gefahr bringen und auf dem Rückweg ist ebenfalls entweder körperliche Verausgabung oder permanente Verletzungsgefahr angesagt.

Nicht so mit dem eBike: mit vollem Schub selbst ohne Frühstück über die Berge zu den sieben Zwergen zum Bäcker für Brötchen, dann flink an der Post vorbei und beim Zeitschriftenhändler noch Briefumschläge geholt – hier auf dem Dorf ist das eine hügelige 15km Tour die sich jetzt problemlos herunterspulen lässt.

Und weil ich den Motor nur sehr sparsam einsetze, habe ich schon wieder ordentlich Kondition so dass ich auch mal die Kundschaft hier in der Nähe umweltschonend besuchen kann ohne völlig ausser Atem dort aufzutauchen.

Der Gesundheit tut es gut, ich hab paar Kilo abgenommen und dank elektrischem Nachbrenner fahre ich hier an den Hängen des Vogelsberg-Vulkans fast wie in der holländischen Ebene.

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