Kinder…

Das Kindeswohl meiner leiblichen Tochter wurde 18 Jahre lang professionell über das Jugendamt abgewickelt, danach erhielt ich ein Schreiben von Töchterchen mit „Sehr geehrter Herr Hohmann“ dass ich doch bitte weiter zahlen möge.

Naja, hatte ja auch 18 Jahre keinen Kontakt. Die „Wochenendpapa“-Nummer über Langstrecke haben meine weitaus fruchtbareren Cousins mehrfach bis zur finalen Zerrüttung und Nervenzusammenbruch aller Beteiligten durchexerziert – braucht keiner.

Beistand im Notfall ok, aber ansonsten dreht jeder sein Ding.

Seit diesem komischen Schreiben stehe ich mit ihrer Mutter per E-Mail sporadisch in Kontakt. Sporadisch deshalb, weil Computernutzung „dort“ anscheinend recht selten ist oder meine Mails im Spamordner versauern oder oder oder.

Mal einen gegenseitigen Besuch angesprochen kam als Antwort, dass Töchterchen ja gar nichts von mir weiss und ich wenigstens mal Bilder von mir schicken soll.

Ernsthaft groß kann die Not nicht gewesen sein, denn in der von mir für privates genutzten Mailadresse steht die URL zu meinem Blog seit 2010 in der Signatur wo jeder sehen kann, was ich so treibe. Und mein Name ist auch nicht so häufig – den Staatsanwalt, Lebensberater und den Schlagzeuger kann man gut wegfiltern.

Manchmal frage ich mich ernsthaft …

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