Aus der Tageszeitung …

Let it snow….

Schnee in Mitteleuropa. Der Deutsche Wetterdienst zum Thema „Sowas nennt man ‚Winter'“. Noch mehr Schnee.. Na kommt schon liebe Presse, da geht mehr! Schneechaos, es wird schon besser. Kachelmann: „Solche Wetterlagen sind normal“ Wo ist Stefan Rahmstorf wenn man ihn benötigt. Der Alpenraum versinkt im Schnee … und heute die erlösende Meldung vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) „Ein Zusammenhang zwischen den aktuellen Schneemassen und dem Klimawandel wird nicht ausgeschlossen“ !YAY! Nur doof dass jenes Institut zu den Folgen des Klimawandels forscht und nicht zum Klimawandel selbst – da verlassen sie sich auf andere Forscher.

Smarte Datenkraken im Wohnzimmer

So langsam fällt auch Journalisten auf, dass „smarte“ Gerät nicht wirklich „klug“ ist… So sind Dezember 2018 ganze Unterhaltungen „fremdgegangen“ die Alexa in die Amazon-Cloud gespielt hatte. Auch Bilder von Überwachungskameras landen nicht immer nur beim berechtigten Nutzer, wie der Fa. Ring dieser Tage nachgewiesen wurde. Wenn man dann von seiner Überwachungskamera angesprochen wird oder Dritte sich recht einfach in die Kamera des Smart-TV einklinken.

Musiker spielen auf Inlandsflügen

„Die indonesische Fluggesellschaft Garuda unterhält zukünftig die Reisenden auf ausgewählten Inlandsflügen mit Live-Musik“. Ein solcher Service wurde angeblich zuerst 2017 von der US-Fluggesellschaft „Southwest“ angeboten. Das kommt davon, wenn man Kinder Artikel schreiben lässt – solche Angebote gab es in den 1980er Jahren bei vielen Gesellschaften, ua. bei Virgin Airlines mit dem Duo „Acoustic Alchemy„.

Forum Hanau

Das „Forum Hanau“, ein 2015 im sachlichen Stil des Hanauer Betonbrutalismus der Nachkriegszeit gebauter Zweckbau, verliert die Fast-Casual-Marke „Vapiano“ als gastronomischen Ankermieter. Der REWE im Forum soll auch nicht sonderlich gut laufen. Am besten wieder abreissen und die alten Parkplätze hinmachen. Oder einen kleinen Park, das täte Hanau auch sehr gut.

Old and busted: Cloud Computing

Unsere Nerd-Spacken waren damals ja total Notgeil auf IPv6 (das ist der Kram, wo man jeder Ameise und jedem Sandkorn auf der Erde eine eigene IP-Adresse verpassen kann), mittlerweile hat sich der Enthusiasmus etwas gelegt weil jeder vernünftige Router auch bei IPv6 eingehende Verbindungen erstmal blockiert – sonst wäre ja jedes Gerät mit einer IP-Adresse im Haus von aussen zugreifbar (was man dem gemeinen DAU nun wirklich nicht antun will). Und OSI-Layer 8 kompatible Firewalls gibt es nun – trotz KI und modernen Zeiten – nunmal nicht.

Früher (vor der „Cloud“) gab es da gewisse Hierarchien: ein lokaler Rechner hat sich um die Verarbeitung der Daten von Kamera, Mikrophon und diversen Schaltern gekümmert und bei Bedarf den Kram auch auf einer hübschen (lokalen!) Webseite präsentiert. Diese Webseite konnte dann der erfahrene User mit bisserl frickelei von „Aussen“ (also zb. vom Smartphone aus dem Ausland) abfragen. Absoluter Luxus war, wenn dieser lokale „Sammelrechner“ spärliche Daten an den Hersteller weitergegeben hat um auch ohne Basteleien sein „Erlebnis“ zu haben (heuer muss ja alles ein „Erlebnis“ sein).

Heute ersparen die Hersteller von Hausautomatisierung dem Endkunden solche Bastelarbeiten: die Geräte verbinden sich nicht mehr mit einem (ggf. selber zu pflegenden) Server im Haus sondern telefonieren direkt mit einer Software, die irgendwo in einem Rechenzentrum auf dieser Welt läuft – die auch gleichzeitig per Push-System eine App des Herstellers auf dem eigenenen (sogenannten) „Smartphone“ bedient.

Wenn also jeder Datenscheiss (Sprache, Videos, Fotos) erstmal ungefiltert beim Anbieter im Rechenzentrum landet und der daraus wohlwollend irgendeine Webseite generiert oder eine Handy-App füttert, dann fällt das unter „Cloud-Computing“ und die meissten haben begriffen, dass das nur solange gut geht wie a) der Anbieter sauber arbeitet und b) der Anbieter existiert bzw. diesen Dienst anbietet.

New hotness: Edge Computing.

Nach den letzten Skandalen (siehe unter „Datenkraken“) dämmert es auch dem letzten Nerd, dass man nicht unbedingt alle Daten ungefiltert dem jeweiligen Anbieter überlassen sollte. Der Wiki-Artikel faselt was von Ressourcen-Schonung, real geht es um den neuen Trend so viel wie möglich Daten selber zu verarbeiten und vorallem nicht herauszugeben („Private Cloud“)

Also eine Situation, wie sie vor ca. 2009 angestrebt wurde aber „zugunsten“ der Public Cloud Umgebungen wieder verworfen wurden (Gier frisst Hirn) – es kommt halt alles wieder.

War sonst noch was?

Die Umwelthilfe führt mit alten Daten in die Irre“ – dieser Fakt ist seit Anfang der sogenannten „Dieselaffäre“ im Zusammenhang mit Dieselfahrverboten bekannt. Dummerweise haben sich die Links-Grünen Journalisten (also die Mehrheit) zu tief im eigenen Sumpf verstrickt so dass sie nicht mehr aus ihren selbsterzeugtem Gespinst aus Halbwahrheiten und Übertreibungen herauskommen – solche Artikel wie in der FAZ werden auch weiterhin mit der Lupe zu suchen sein.

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