Foodwatch hat was gefunden – PAAAAAANIK!

Die Spendenverbraterorganisation Aktivisten neutrale Berater selbsternannte Lobbyorganisation der Verbraucher „Foodwatch“ (die mich als Verbraucher in den für mich wichtigen Dingen niemals in irgendeiner Art und Weise vertreten hat) fand was:

Mineralölspuren in Milchpulver für Babys entdeckt

In Milchpulver-Produkten von Nestlé und Novalac wurden laut Foodwatch Rückstände von potentiell krebserregenden Mineralölen gefunden. Die Verbraucherschutzorganisation fordert einen sofortigen Verkaufsstopp.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/foodwatch-test-mineraloelspuren-in-milchpulver-fuer-babys-16449371.html

„potentiell Krebserregend“ = „kann sein – oder auch nicht, nix genaues weiss man“

Aber immerhin:

Es bestehe keine akute Gesundheitsgefahr, sagte ein Foodwatch-Sprecher auf Anfrage.

und:

Der Lebensmittelverband Deutschland erklärte generell, dass es eine Nulltoleranz für Mineralölkohlenwasserstoffe und ähnliche Substanzen „auch aufgrund der umweltbedingten und folglich unvermeidbaren Grundbelastung kaum geben“ könne. Aus heutiger Sicht sei dies auch gesundheitlich nicht problematisch.

sowie:

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bezeichnet diese Art von Verunreinigungen auf seiner Webseite generell als „unerwünscht“. Übergänge auf Lebensmittel sollten minimiert werden. „Eine gesundheitliche Bewertung ist aufgrund der unzureichenden Datenlage nicht möglich“, hieß es.

In der „guten alten Zeit“ des Journalismus hätte man die Meldung von Foodwatch einfach sofort in den Mülleimer geworfen – heute wird das mit Angst-Teaser sofort veröffentlicht.

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