Einkaufen unter SARS-CoV-2

Defacto hat sich unser Leben kaum geändert, ausser dass wir halt die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen: wenn man „draussen“ ist nicht ins Gesicht fassen und wenn man ins Haus kommt, erstmal gründlich Hände waschen.

Damit haben wir – und jeder in unserem Bekanntenkreis – in der Vergangenheit grössere Grippewellen, die SARS-Pandemie 2002/2003, EHEC 2011, „Schweinegrippe“ ausgesessen.

Heuer waren wir mal nach dem Motto „Mal schauen, was es nicht mehr gibt“ in den Läden der Umgebung.

Also im „dm“ ist Toilettenpapier ausverkauft, dafür stehen nun handliche Analduschen im Regal.

Mehl und Frisch/Trockenhefe ist im REWE, NORMA, EDEKA und Aldi(Süd) ausverkauft, könnte Donnerstag wiederkommen.

Nudeln gibt es reichlich, sofern man die „wohlschmeckenden“ Dinkel- oder Vollkornnudeln mag, im EDEKA sogar noch einen etwas abseits platzierten Stand meiner Lieblingsnudeln – müssen die Horder übersehen haben.

Bei EDEKA hat meine Frau 2 Flaschen ihres Lieblingswaschmittels gekauft, bei Aldi nebenan gab es lecker Rinderfilet, Butter (aber keine Hefe) sowie Küchenrollen und Klopapier und da haben wir 2+3 Pack mitgenommen.

An der Kasse meinte ich nur „Nee, das ist kein Hamsterkauf – normaler Bedarf für die Großfamilie“ – die Dame dort rollte nur mit den Augen „Hamsterkauf ist erst ab 10 Pack“.

Eine Packung Klopapier habe ich mit den Worten „Das ist das wertvollste Geburtstagsgeschenk aller Zeiten“ meiner Tochter zugeworfen 🙂

Was die Hefe betrifft: Habe mir eine gescheite Küchenmaschine gekauft und eine Backglocke aus Ton, wollen mal sehen ob ich damit ein gescheites Brot nach dem Geschmack meiner Frau hinbekomme.

Fehlt nur noch die Hefe … Mal schauen, was sich aus der 2 Jahre alten Trockenhefe noch reaktivieren lässt …

Can I get an Amen?
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