Fick Dich, Microsoft

Datengier kennt anscheinend keine Grenzen mehr.

Dieser Tage über Steam zu einem günstigen Preis „Halo: The Master Chief Collection“ geschossen – Halo hatte ich vor Jahren mal in meiner kurzen Windows-Gaming-Zeit gespielt und wollte es einfach nochmal geniessen.

Läuft unter der Steam „Windows-Emulation“ namens Proton ausgezeichnet – sogar so gut, dass die ganzen Anmeldefenster (warum auch immer ich für den Singleplayer einen Microsoft-XBOX Account brauche) durchgelaufen sind.

Als Admin des eigenen Mailservers ist natürlich ein Wegwerfaccount supercalifragilisticexpialidocious@spammichvoll.de“ schnell erstellt und nach bisserl Ping-Pong mit dem Autentifizierungssystem war ich „drin„.

Zwei Tage bisserl gezockt, und nun heute diese Meldung:

Der Spruch „We’ve detected some activity that violates our Microsoft Services Agreement“ ist insofern amüsant, dass ich das Spiel einfach nur paar Minuten angespielt habe.

Auch die geschätzten 24 Bildschirmseiten in unverständlicher, weil anglo-amerikanischer Juristenjargon, lassen nicht so recht erkennen wie ich in dieser kurzen Zeit gegen irgendein „Agreement“ verstossen haben sollte.

Ich habe mal auf „Next“ geklickt und da kommt dieses Fenster:

Natürlich wird diese Telefonnummer nicht weitergeben – aber auf Ewigkeiten für die Verknüfung von Diensten und Werbung in den Datenbanken von Microsoft gespeichert.

Interessanterweise ist der im Bild unten angegebene Link https://aka.ms/accountlocked nicht direkt anklickbar sondern muss händisch übertragen werden.

Dort steht:

Wenn bei der Anmeldung bei Ihrem Konto die Meldung angezeigt wurde, dass es gesperrt ist, sind von Ihrem Konto Aktivitäten ausgegangen, die möglicherweise gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen.

Blöderweise auch kein Hinweis, gegen welche Nutzungsbedingungen ich verstossen haben soll.

Ich fordere bei Stem eine Gutschrift ein und meide zukünftig Spiele von Microsoft.

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